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Scherbengelber Rötling

(Entoloma cetratum)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: schwach giftigschwach giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Scherbengelbe Rötling (Entoloma cetratum) ist ein kleiner bis mittelgroßer Pilz mit einem 2 bis 5 cm breiten, meist kegelig-glockigen Hut. Die Farbe ist namensgebend scherbengelb, ocker- bis honigbraun. Der Hut ist stark hygrophan (blasst beim Trocknen aus) und im feuchten Zustand fast bis zur Mitte durchscheinend gerieft. Die Lamellen sind jung hellgelblich und verfärben sich mit der Sporenreife schmutzig-rosa.

⚠ Giftwarnung: Giftig / Giftverdächtig
Wie fast alle kleinen Rötlinge ist auch diese Art als giftverdächtig einzustufen. Viele Rötlinge enthalten Magen-Darm-Gifte; zudem ist die Verwechslungsgefahr innerhalb der Gattung mit stark giftigen Arten zu hoch.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont, der bevorzugt in Nadelwäldern (Fichte, Kiefer) auf sauren, moosigen Böden wächst. Er ist ein typischer Frühjahrs- und Frühsommerpilz (Mai bis Juli), kann aber bei passender Witterung bis in den Herbst gefunden werden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Zwei-sporige Basidien & Seidiger Stiel
Achten Sie auf den längsfaserig-silbrigen Stiel, der oft etwas verdreht wirkt. Ein entscheidendes mikroskopisches Merkmal dieser Art sind die 2-sporigen Basidien (die meisten anderen Rötlinge haben 4-sporige). Makroskopisch fehlt ihm ein markanter Mehlgeruch.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Entoloma cetratum
Weitere Bezeichnungen:
Scherbengelber Glöckling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
1.5 cm - 4.0 cm breit; gelbbräunlich, fleischbräunlich, rußbräunlich; jung halbkugelig bis kegelig, später ausgebreitet, z. T. mit einer kleinen Papille oder auch genabelt, feucht durchscheinend gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen fast frei bis aufsteigend angeheftet, entfernt stehend, zuerst weißlich, dann ockergelblich, im Alter rosa, Schneiden wellig-gekerbt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 15.0 cm, max. Stielbreite 0.4 cm; dünn, zerbrechlich, hutfarben, weiß-silbrig überfasert oder weißflockig, z. T. etwas verdreht, Basis häufig etwas verdickt
Fleisch:
dünn, (blass) ockerlich
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
rosa, eckig, Basidien 2-sporig, Schnallen fehlen meist
Boden:
Moos
Begleitpflanze:
Heidelbeere, Preiselbeere, Moose, Waldgräser
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald unter Kiefern unter Fichten Bergwälder
Doppelgänger:

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