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schwach giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
MĂ€
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Tricholoma ustale
Wissenswertes:
Der Brandige Ritterling gehört zur Gattung der Ritterlinge und ist ein strenger Mykorrhizapartner der Rotbuche. Er ist in KalkbuchenwÀldern weit verbreitet und wÀchst oft in Gruppen.
Giftigkeit und Inhaltsstoffe: Der Pilz ist giftig. Er enthĂ€lt unter anderem UstalsĂ€ure. Der Verzehr fĂŒhrt zu schweren Magen-Darm-Beschwerden (Gastrointestinales Syndrom) mit Symptomen wie Ăbelkeit, Erbrechen und Durchfall. In Japan, wo Ă€hnliche Arten vorkommen, wurden bereits schwere VergiftungsfĂ€lle dokumentiert. Da er zudem bitter schmeckt, wird er als Speisepilz strikt abgelehnt.
Bestimmungsmerkmale: Ein charakteristisches Merkmal ist die Hutfarbe, die von kastanien- bis rotbraun variiert. Die OberflĂ€che ist bei Feuchtigkeit deutlich schleimig-fettig. Ein wichtiges Indiz fĂŒr die Bestimmung ist das SchwĂ€rzen der Lamellen und des Fleisches bei Verletzung oder im Alter â daher rĂŒhrt auch der Name âBrandigerâ Ritterling (wie verbrannt).
Verwechslungsgefahr: Besonders gefĂ€hrlich ist die Verwechslung mit essbaren braunen Ritterlingen wie dem Brandigen Ritterling im weiteren Sinne oder anderen braunhĂŒtigen Arten. Da die Unterscheidung innerhalb der braunen Ritterlinge selbst fĂŒr Experten schwierig ist, gilt die allgemeine Regel, braunhĂŒtige Ritterlinge unter Buchen grundsĂ€tzlich zu meiden.
Hutbeschreibung:
4.0 cm - 12.0 cm breit; hell kastanienbraun bis braunschwarz, alt schwÀrzlich; jung halbkugelig-kegelig, dann gewölbt, zuletzt abgeflacht, feucht klebrig-schmierig, trocken glÀnzend, glatt
Hut Unterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, dicht stehend, mit Zwischenlamellen, erst cremeweiĂ, spĂ€ter rostfleckig
Stiel Beschreibung:
max. StielgröĂe 10.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; fein brĂ€unlich gefasert, Spitze heller, ohne Ringzone, alt meist hohl, oft bĂŒschelig wachsend
Fleisch:
weiĂ, im Schnitt etwas brĂ€unend
Geschmack:
unauffÀllig bis etwas bitter
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald unter Buchen
Sammler-Berichte
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