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GraubrĂ€unlicher Dickfuß

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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
MĂ€
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Cortinarius anomalus
Weitere Bezeichnungen:
Braunvioletter Dickfuss, Graubrauner Seidenkopf, Braunvioletter Dickfuß, GraubrĂ€unlicher Dickfuss, Blauberandeter Seidenkopf, GraubrĂ€unlicher Seidenkopf, Braunvioletter Dickfuß, Graubrauner Schleierling
Wissenswertes:
Der GraubrĂ€unliche Dickfuß ist ein Mykorrhizapilz, der eine Symbiose mit verschiedenen Laub- und NadelbĂ€umen eingeht. Man findet ihn hĂ€ufig in lichten WĂ€ldern, Parkanlagen oder am Waldrand, wobei er Birken, Buchen und Fichten als Partner bevorzugt. Er stellt keine hohen AnsprĂŒche an den Boden und ist von August bis November weit verbreitet. Kulinarische Einordnung: Der Pilz gilt zwar als essbar, wird jedoch aufgrund seines seines faden, fast geschmacksneutralen Aromas als minderwertig eingestuft. Er hat keinen nennenswerten Speisewert. Wichtiger Sicherheitshinweis: Da er zur Gattung der Schleierlinge gehört, in der sich auch lebensgefĂ€hrlich giftige Arten (wie der Orangefuchsige Rauhkopf) befinden, sollten Laien grundsĂ€tzlich die Finger von dieser Gattung lassen. Bestimmungsmerkmale: Der Hut ist 3 bis 8 cm breit, zunĂ€chst gewölbt und spĂ€ter flach ausgebreitet. Die Farbe variiert zwischen graubraun, grauviolett und silbrig-ocherfarben. Charakteristisch ist der oft violette Schimmer an der Stielspitze und in den Lamellen junger Exemplare. Ein wichtiges Merkmal sind die feinen, gelblichen bis ockerfarbenen GĂŒrtelzonen am Stiel, die durch die Reste des Velum universale (HĂŒllreste) entstehen. Das Sporenpulver ist, wie bei allen Schleierlingen, rostbraun. Verwechslungsgefahr: Die Verwechslungsgefahr innerhalb der Gattung Cortinarius ist enorm hoch. Er Ă€hnelt beispielsweise dem Bocks-Dickfuß (Cortinarius camphoratus), der jedoch unangenehm nach „verbranntem Horn“ oder Ziegenbock riecht, oder dem Blauen Schleimkopf, der eine deutlich schleimige HutoberflĂ€che besitzt.
Hutbeschreibung:
3.0 cm - 10.0 cm breit; erst graubraun mit Lilaton, spÀter dunkel graubraun; jung stumpf gewölbt, dann gewölbt bis ausgebreitet, alt mehr oder weniger verbogen, OberflÀche matt
Hut Unterseite:
Lamellen ausgebuchtet, mit Zahn herablaufend angewachsen, untermischt, erst violettlich, dann vom Sporenpulver violettbraun gefÀrbt, Schneiden heller
Stiel Beschreibung:
max. StielgrĂ¶ĂŸe 10.0 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; zylindrisch oder leicht keulig, oft verbogen, freinfaserig, alt hohl, im oberen Teil blassviolettlich, abwĂ€rts blassocker, mehrfach schwach, vergĂ€nglich gegĂŒrtelt
Fleisch:
weißlich, mit violettem Ton
Geruch:
unbedeutend bis leicht sĂŒĂŸlich
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
Boden:
Moos
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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