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Graubräunlicher Dickfuß

(Cortinarius anomalus)

📖 Lamellenpilze

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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Cortinarius anomalus
Weitere Bezeichnungen:
Braunvioletter Dickfuss, Graubrauner Seidenkopf, Braunvioletter Dickfuß, Graubräunlicher Dickfuss, Blauberandeter Seidenkopf, Graubräunlicher Seidenkopf, Braunvioletter Dickfuß, Graubrauner Schleierling
Wissenswertes:
Der Graubräunliche Dickfuß ist ein Mykorrhizapilz, der eine Symbiose mit verschiedenen Laub- und Nadelbäumen eingeht. Man findet ihn häufig in lichten Wäldern, Parkanlagen oder am Waldrand, wobei er Birken, Buchen und Fichten als Partner bevorzugt. Er stellt keine hohen Ansprüche an den Boden und ist von August bis November weit verbreitet.

Kulinarische Einordnung: Der Pilz gilt zwar als essbar, wird jedoch aufgrund seines seines faden, fast geschmacksneutralen Aromas als minderwertig eingestuft. Er hat keinen nennenswerten Speisewert. Wichtiger Sicherheitshinweis: Da er zur Gattung der Schleierlinge gehört, in der sich auch lebensgefährlich giftige Arten (wie der Orangefuchsige Rauhkopf) befinden, sollten Laien grundsätzlich die Finger von dieser Gattung lassen.

Bestimmungsmerkmale: Der Hut ist 3 bis 8 cm breit, zunächst gewölbt und später flach ausgebreitet. Die Farbe variiert zwischen graubraun, grauviolett und silbrig-ocherfarben. Charakteristisch ist der oft violette Schimmer an der Stielspitze und in den Lamellen junger Exemplare. Ein wichtiges Merkmal sind die feinen, gelblichen bis ockerfarbenen Gürtelzonen am Stiel, die durch die Reste des Velum universale (Hüllreste) entstehen. Das Sporenpulver ist, wie bei allen Schleierlingen, rostbraun.

Verwechslungsgefahr: Die Verwechslungsgefahr innerhalb der Gattung Cortinarius ist enorm hoch. Er ähnelt beispielsweise dem Bocks-Dickfuß (Cortinarius camphoratus), der jedoch unangenehm nach „verbranntem Horn“ oder Ziegenbock riecht, oder dem Blauen Schleimkopf, der eine deutlich schleimige Hutoberfläche besitzt.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
3.0 cm - 10.0 cm breit; erst graubraun mit Lilaton, später dunkel graubraun; jung stumpf gewölbt, dann gewölbt bis ausgebreitet, alt mehr oder weniger verbogen, Oberfläche matt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet, mit Zahn herablaufend angewachsen, untermischt, erst violettlich, dann vom Sporenpulver violettbraun gefärbt, Schneiden heller
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; zylindrisch oder leicht keulig, oft verbogen, freinfaserig, alt hohl, im oberen Teil blassviolettlich, abwärts blassocker, mehrfach schwach, vergänglich gegürtelt
Fleisch:
weißlich, mit violettem Ton
Geruch:
unbedeutend bis leicht süßlich
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
Boden:
Moos
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald
Doppelgänger:
⚠ Gefährliche Verwechslungen:
Bocksdickfuß
schwach giftig
🍴 Ähnliche Speisepilze:
Violetter Rötelritterling
essbar

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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