🔍 Zum Vergrößern auf das Bild tippen
essbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Craterellus cornucopioides
Weitere Bezeichnungen:
Totentrompete, Toten-Trompete, Herbst-Trompete
Wissenswertes:
Der Pilz wird zwar auch Totentrompete genannt, ist aber dennoch ein hervorragender Speisepilz. Sein Name rührt vermutlich von seinem dunklen Erscheinungsbild und der Tatsache her, dass er oft um Allerheiligen (Anfang November) seine Haupterscheinungszeit hat.
Mykorrhizapartner: Die Herbsttrompete kommt hauptsächlich bei Rotbuchen und Eichen vor. Sie bevorzugt kalkhaltige Böden und ist oft an schattigen, moosigen Stellen zu finden.
Tarnungskünstler: Durch ihre dunkelgraue bis fast schwarze Farbe ist sie auf dem waldboden (zwischen altem Laub) extrem schwer zu entdecken. Hat man jedoch erst einmal ein Exemplar gefunden, stehen meist hunderte weitere in unmittelbarer Nähe.
In der Küche: Der Pilz lässt sich vielseitig einsetzen und ist auch sehr gut zum Trocknen geeignet. Getrocknet und zu Pulver vermahlen dient er als exzellentes Gewürz („Trüffel des armen Mannes“), da sich sein Aroma beim Trocknen sogar noch intensiviert.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 8.0 cm breit; rußig grau, aschgrau, graubraun, feucht fast schwarz; bis zu 15 cm hoch (meist aber deutlich kleiner), von Anfang an trompetenförmig, bis zur Basis hohl, Innenseite filzig bis angedrückt feinschuppig, Außenseite im Alter vom Sporenstaub weißlich bestäubt, runzelig-aderig, Rand umgeschlagen, wellig-lappig
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
glatt, grauweiß bis schwarz
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 3.0 cm; hohl, nach unten zugespitzt, Hut und Stiel gehen ineinander über, Basis oft dunkler
Fleisch:
grauschwärzlich, dünn, zäh-elastisch
Sporen:
weiß, ellipsoid, glatt, hyalin
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Mischwald Laubholz unter Buchen unter Eichen an Eichenstämmen an / auf Baumstümpfen
Sammler-Berichte
Noch keine Kommentare vorhanden.