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schwach giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
MĂ€
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Cortinarius cinnamomeus
Weitere Bezeichnungen:
Zimthautkopf, Zimtbrauner Hautkopf
Wissenswertes:
Der ZimtblÀttrige Hautkopf ist ein relativ hÀufig vorkommender Pilz, der vor allem durch den starken Kontrast zwischen seinem brÀunlichen Hut und den leuchtenden Lamellen auffÀllt.
Vorkommen: Der Pilz kommt vorwiegend im Nadelwald vor, wo er als Mykorrhizapartner von Fichten und Kiefern fungiert. Er bevorzugt dabei saure, moosige Böden.
Giftigkeit: Er ist schwach giftig, wobei die Giftstoffe noch nicht vollstÀndig erforscht sind. Da er jedoch zur Gattung der Schleierlinge gehört, in der sich lebensgefÀhrlich giftige Arten befinden, ist vom Verzehr dringend abzuraten.
Besonderheit: Da die Farbstoffe (Anthrachinone) sehr stabil sind, wird dieser Pilz in der TextilfÀrberei geschÀtzt. Er fÀrbt Wolle und Seide in warmen, dauerhaften Orange- und Brauntönen.
Bestimmung: Ein wichtiges Merkmal ist der gelbliche Schleier (Cortina), der bei jungen Exemplaren die Lamellen bedeckt, aber schnell verschwindet und braune Sporenspuren am Stiel hinterlassen kann.
Hutbeschreibung:
1.0 cm - 4.0 cm breit; haselbraun, rötlichbraun, rotbraun, gelbbraun; jung halbkugelig bis gewölbt, spÀter flacher, stumpf bis breit gebuckelt, Huthaut feinfilzig bis feinschuppig, spÀter kahl
Hut Unterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, relativ breit, jung z. T. leuchtend orange, spÀter mehr ins zimtbrÀunliche gehend, Schneiden hellgelb
Stiel Beschreibung:
max. StielgröĂe 8.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; stroh-, oliv- oder goldgelb, durch gelbliche, wenig auffĂ€llige Cortina ĂŒberfasert, jung voll, spĂ€ter hohl
Sporen:
rostbraun, elliptisch, feinwarzig
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Mischwald unter Birken unter Fichten
DoppelgÀnger:
Keine bekannt
Sammler-Berichte
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