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giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Psilocybe semilanceata
Weitere Bezeichnungen:
Magic Mushroom, Liberty Cap
Wissenswertes:
Der Spitzkegelige Kahlkopf ist einer der bekanntesten Vertreter der Gattung der Kahlköpfe. Er ist in Europa weit verbreitet und wächst meist gesellig, jedoch niemals direkt auf Dung, sondern in der Erde zwischen Gräsern.
Hauptmerkmale: Der Hut ist markant spitzkegelig oder glockig mit einer ausgeprägten, oft nippelförmigen Spitze (Papille). Die Farbe ist feucht oliv- bis ockerbraun und trocknet deutlich heller aus (Hygrophanität).
Giftigkeit/Wirkung: Er gilt als giftig, da er hohe Konzentrationen an Psilocybin und Psilocin enthält. Diese Stoffe wirken stark halluzinogen und verändern die Wahrnehmung drastisch. Der Verzehr kann schwere psychische Krisen ("Horrortrips") auslösen.
Vorkommen: Man findet ihn von Spätsommer bis Spätherbst auf ungedüngten Weiden, Wiesen und Rasenflächen, oft in der Nähe von Schafen oder Rindern, aber eben im Gras wurzelnd.
Verwechslungsgefahr: Es besteht eine lebensgefährliche Verwechslungsgefahr mit kleinen, giftigen Risspilzen oder Häublingen. Wer diese Pilze aufgrund ihrer Rauschwirkung sammelt, begibt sich in große Gefahr, tödlich giftige Doppelgänger zu erwischen.
Es ist selbstredend, dass von einer missbräuchlichen Verwendung des Pilzes dringendst abzuraten ist.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
0.5 cm - 1.5 cm breit; gelbbraun, olivbraun, ockerfarben, lehmgelb; spitzkegelig-glockig, nie ausgebreitet, meist mit zugespitzter Papille, Oberfläche hygrophan, Rand fein gerieft, nach innen gebogen, Huthaut abziehbar
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, jung hellbraun, alt rostbraun, Schneiden (fein) weißflockig
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 0.3 cm; zylindrisch, blassocker-hellbraun, oft wellig gebogen, hohl, glänzend
Fleisch:
dünn, blass gelbbraun
Sporen:
dunkelbraun, elliptisch, dickwandig, glatt
Begleitpflanze:
Wiesen-Augentrost
Vorkommen / Fundorte:
Wiese / grasige Plätze Weiden
Sammler-Berichte
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