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Falscher Pfifferling

(Hygrophoropsis aurantiaca)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: schwach giftigschwach giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes
Der Falsche Pfifferling ist ein häufiger Bewohner von Nadelwäldern, wo er meist auf versunkenem Holz oder in der Nadelstreu wächst. Biologisch gesehen ist er höchst interessant: Obwohl er deutlich ausgeprägte Blätter besitzt, gehört er zur Ordnung der Dickröhrlingsartigen (Boletales). Er ist also näher mit dem Steinpilz verwandt als mit dem echten Pfifferling. Sein Hut ist leuchtend orange bis gelborange und oft etwas samtig. Im Gegensatz zum echten Pfifferling ist sein Fleisch deutlich weicher, dünner und biegsamer.
💡 Bestimmungs-Tipp: Lamellen vs. Leisten
Das sicherste Unterscheidungsmerkmal zum echten Pfifferling sind die Fruchtblätter: Der Falsche Pfifferling besitzt echte Lamellen, die sich leicht mit dem Messer oder Fingernagel vom Hutfleisch ablösen lassen und sich mehrfach gabeln. Der echte Pfifferling hat dagegen Leisten, die fest mit dem Fleisch verwachsen sind und wie Falten wirken. Zudem ist der Stiel des Falschen Pfifferlings meist dünner und oft dunkler als der Hut.
⚠ Kulinarik-Hinweis: Bedingt essbar / Unverträglich
Die Speisewert-Angaben schwanken in der Literatur. Während er früher als essbar galt, wird er heute oft als ungenießbar oder schwach giftig geführt. Er kann bei empfindlichen Personen Magen-Darm-Beschwerden auslösen und besitzt zudem kaum Eigenaroma. Da er häufig größere Mengen an Schwermetallen speichern kann, wird vom Verzehr allgemein abgeraten.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Hygrophoropsis aurantiaca
Weitere Bezeichnungen:
Orangegelber Gabelblättling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 6.0 cm breit; gelb bis leuchtend orangegelb; anfangs gewölbt, später trichterförmig, wellig verbogen bis flatterig, Oberfläche samt-filzig, trocken glanzlos, alt ausblassend, Rand ist lange eingerollt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen (Lamellen obwohl er zur Ordnung der Röhrenpilze gehört) herablaufend, gedrängt, zum Hutrand hin gegabelt (wichtiges Erkennungsmerkmal), leuchtend orange
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 6.0 cm, max. Stielbreite 0.8 cm; zylindrisch, abwärts verjüngt, zentral bis etwas exzentrisch, zäh, voll bis hohl, glatt, kahl, orangegelb oder heller
Fleisch:
weich, biegsam, gelblich
Geruch:
unauffällig
Geschmack:
unauffällig
Sporen:
gelbweißlich, elliptisch
Boden:
saurer Boden
Begleitpflanze:
Schönes Widertonmoos, Heidelbeere, Draht-Schmiele
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald unter Fichten unter Kiefern unter Tannen unter Lärchen unter Buchen unter Eichen Nadelholz an / auf Baumstümpfen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 2-6 cm breit; auffällig leuchtend orange bis gelborange; Rand lange eingerollt und dünnfleischig; Oberfläche feinfilzig.
  • Lamellen: Echte Lamellen (keine Leisten!), die sich mehrfach gabelig verzweigen; leuchtend orange; am Stiel herablaufend und leicht vom Hutfleisch ablösbar.
  • Stiel: Farblich wie der Hut; eher dünn, oft verbogen und im Alter hohl; elastisch-biegsam.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
GABELIGE LAMELLEN & WEICHE KONSISTENZ: Der wichtigste Unterschied zum echten Pfifferling sind die **echten Lamellen**, die sich deutlich gabeln und mit dem Fingernagel leicht vom Hut abschieben lassen. Zudem ist das Fleisch des Falschen Pfifferlings eher weich und biegsam, während der echte Pfifferling festes, fast brüchiges Fleisch besitzt.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video: Falscher Pfifferling sicher erkennen (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.

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