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ungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Biscogniauxia nummularia
Weitere Bezeichnungen:
Münzenförmiger Rindenkugelpilz, Rotbuchen-Rindenkugelpilz, Buchen-Kohlenbeere
Wissenswertes:
Achtung. Auf den Bildern oben sind zwei verschiedene Pilze zu sehen. Die Pfennig-Kohlenkruste sind die "schwarzen Krusten" an dem Ast.
Vom Nützling zum Schädling: Galt der Pilz früher als reiner Zersetzer von Totholz (Saprobiont), wird er heute zunehmend als gefährlicher Schwächeparasit eingestuft. Infolge von Trockenstress durch den Klimawandel befällt er lebende Buchen und bedroht mittlerweile ganze Waldbestände.
Der Pilz ist in ganz Europa weit verbreitet und kommt relativ häufig vor, wird aber aufgrund seiner flachen, schwarzen Krusten oft für Brandspuren oder einfaches verwittertes Holz gehalten und übersehen.
Der Pilz entwickelt sich zunächst unter der Rinde und baut dort einen enormen Druck auf, bis die Rinde schließlich großflächig abplatzt und die kohlschwarzen Fruchtlager freigibt.
Da die kohligen Krusten extrem widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse sind, können sie das ganze Jahr über an Stämmen und Ästen von Buchen beobachtet werden.
Trotz seiner Rolle als Forstschädling ist er ein effektiver Abbauer von Lignin und führt dem Waldkreislauf wichtige Nährstoffe aus dem Hartholz zurück.
Aufgrund der holzig-harten, kohligen Konsistenz ist der Pilz absolut speisewertlos
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
0.5 cm - 12.0 cm breit; schwarz; ausgedehnte, flache Flächen, die sowohl rundlich als auch unregelmäßig ellipsoid sein können; die durchschnittliche Dicke beträgt nur 0,6 - 0,8 mm
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
keine Hutunterseite vorhanden
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 0.0 cm, max. Stielbreite 0.0 cm; kein Stiel vorhanden; Fruchtkörper liegt flach auf Substrat auf
Sporen:
dunkelbraun bis schwarz, elliptisch
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald unter Buchen
Sammler-Berichte
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