Wichtiger Hinweis: Optische Bestimmungshilfe – Keine Verzehrfreigabe!
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Der Rinnigbereifter Trichterling (Clitocybe rivulosa) ist ein kleiner, 2–10 cm breiter Pilz mit einer charakteristischen weißlichen, wie bereift wirkenden Oberfläche. Bei Feuchtigkeit schimmern fleischfarbene Töne durch. Das Besondere sind die konzentrischen, silbrigen Zonen oder Risse ("rivulos"), die im Alter auf dem Hut entstehen. Die Lamellen stehen recht dicht, sind weißlich bis blass beige und am Stiel gerade angewachsen bis teilweise leicht herablaufend.
☠ Giftigkeit: Tödlich giftig Enthält hohe Konzentrationen von Muscarin. Das Gift führt zum Muscarin-Syndrom (starker Speichel- und Tränenfluss, Schweißausbrüche, Atembeschwerden, Herzstillstand).
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein Saprobiont, der außerhalb des Waldes wächst. Man findet ihn in Gras, Parks, Gärten und auf Weiden, oft in Hexenringen oder Gruppen. Erscheinungszeit: Juli bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Lamellenansatz & Standort
Achten Sie auf den variablen Lamellenansatz (gerade bis kurz herablaufend) und die "reifartige" Hutdeckschicht. Der Pilz riecht unbedeutend pilzig, niemals nach Mehl oder Gurke – ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu essbaren weißen Arten.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Clitocybe rivulosa
Weitere Bezeichnungen:
Weißer Gifttrichterling, Weißer Gift-Trichterling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 10.0 cm breit; weiß, blass fleischfarben; jung gewölbt, später ausgebreitet und oft unregelmäßig verbogen, firnisartig bereift, im Alter mit konzentrisch angeordneten, ockerlichen Flecken, Hutmitte meist nur ein wenig vertieft, Rand jung eingerollt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen gerade angewachsen, z. T. auch herablaufend, weiß bis cremefarben mit fleischockernem Schein, gedrängt, mit Zwischenlamellen
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 5.0 cm, max. Stielbreite 0.8 cm; zylindrisch, weiß bis fleischfarben, faserig
Fleisch:
weiß bis fleischocker, dünn
Geruch:
unauffällig bis etwas süßlich
Geschmack:
mild
Sporen:
weiß bis blass cremefarben (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop durchsichtig (hyalin); Größe: 4,0–5,5 x 2,5–3,5 µm (Q-Wert: ca. 1,4–1,7), ellipsoid bis tropfenförmig, glatt, mäßig dickwandig, meist ohne auffällige Öltropfen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion negativ.
Boden:
Gras/Wiese, nährstoffreicher Boden
Begleitpflanze:
Gräser
Vorkommen / Fundorte:
ParkanlagenWiese / grasige PlätzeWeidenGärtenGebüschFelderauf Wegen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 2–10 cm breit; jung gewölbt mit eingerolltem Rand, später trichterförmig vertieft. Farbe weißlich bis elfenbeinweiß, oft mit ockerlichen Flecken oder konzentrischen Zonen; die Oberfläche wirkt durch eine faserige Bereifung matt.
✔Lamellen: Weißlich bis blass fleischfarben; schmal angewachsen bis leicht herablaufend.
✔Stiel: Kurz, voll, faserig; farblich meist etwas heller als der Hut oder weißlich.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
TYPISCHE MERKMALE:
Der Pilz ist durch seine weiße, bereifte Hutoberfläche und das Wachstum in Gruppen oder Hexenringen auf Grasland und in Gärten gekennzeichnet. Der Geruch ist süßlich-pilzartig bis säuerlich, keinesfalls nach Anis.
ACHTUNG: Dieser Pilz ist tödlich giftig! Es gibt keinen Zubereitungstipp, da der Pilz unter keinen Umständen verzehrt werden darf. Jede Form der Zubereitung ist lebensgefährlich.
Sammler-Berichte
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