Der Orangenseitling (Phyllotopsis nidulans) bildet 2–8 cm breite, muschel- oder fächerförmige Fruchtkörper aus. Die Oberfläche ist auffällig leuchtend orange und dicht filzig-behaart. Die Lamellen auf der Unterseite sind ebenfalls kräftig orange gefärbt und laufen fächerförmig zum Anwachspunkt hin zusammen. Ein Stiel fehlt meist vollständig.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Der Pilz ist ungenießbar. Er besitzt eine sehr zähe, lederartige Konsistenz und verströmt im Alter einen äußerst unangenehmen, kohlartigen oder fäulnisartigen Geruch. Auch geschmacklich ist er mild bis unangenehm muffig.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont an totem Nadelholz (meist Fichte), seltener an Laubholz (Buche, Birke). Er besiedelt liegende Stämme und Stümpfe und verursacht eine Weißfäule. Er ist ein typischer Winterpilz. Erscheinungszeit: September bis März.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Behaarung & Geruch Achten Sie auf die stark striegelig-filzige Hutoberfläche und die leuchtend orange Farbe, die auch bei den Lamellen vorhanden ist. Der oft penetrante Geruch nach verrottendem Kohl ist bei reiferen Exemplaren ein sehr verlässliches Merkmal zur Abgrenzung von Speiseseitlingen.
Sammler-Berichte
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