📷 Pilzbilder
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ungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Maiporling ist ein einjähriger Baumpilz, der vor allem im Frühjahr und Vorsommer (April bis Juni) an abgestorbenen Ästen und Stämmen von Laubhölzern zu finden ist. Sein Hut ist meist graubraun bis ledergelb gefärbt und hat eine feine, samtige Oberfläche. Ein charakteristisches Merkmal ist der zentrale, oft recht lange Stiel, der im Gegensatz zum Hut meist etwas heller und fein geschuppt oder punktiert ist. Da er ein Weißfäuleerreger ist, spielt er eine wichtige Rolle beim Abbau von Lignin im Waldökosystem.
💡 Bestimmungs-Tipp: Die Poren
Drehen Sie den Pilz um: Der Maiporling besitzt extrem feine, weißliche bis cremefarbene Poren (ca. 5-7 pro Millimeter), die mit bloßem Auge kaum als Löcher zu erkennen sind. Die Unterseite wirkt daher fast wie eine glatte Fläche. Der Hutrand ist bei jungen Exemplaren oft fein bewimpert (kurze Härchen), was ihm den Namen "ciliatus" einbrachte.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Ungenießbar
Obwohl der Maiporling nicht giftig ist, besitzt er keinen Speisewert. Sein Fleisch ist extrem zäh, lederartig und im Alter fast holzig. Zudem ist er geschmacklich völlig unbedeutend, weshalb er konsequent als ungenießbar eingestuft wird.
Wiss. Begriff:
Polyporus ciliatus
Weitere Bezeichnungen:
Mai-Porling, Mai-Stielporling, Mai Stielporling, Lentinus substrictus, Polyporus lepideus
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 8.0 cm breit; gelbbraun, dunkelbraun, graubraun; flach gewölbt, ausgebreitet oder etwas niedergedrückt, Oberfläche feinfilzig, z. T. schwach, konzentrisch gezont, Rand lange eingebogen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Poren sind bei jungen Pilzen mit bloßem Auge kaum erkennbar, etwa 5 pro mm, rund bis eckig, jung weiß, später grauweiß bis cremeocker
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 1.2 cm; meist zentral stehend, zylindrisch, zur Basis hin etwas verdickt, anfangs mit graubräunlichem Filz überzogen, später aufbrechend und bräunlich genattert
Fleisch:
dünn, knorkig-zäh, elastisch, weiß bis blassgelb
Sporen:
weiß, zylindrisch, glatt, hyalin
Begleitpflanze:
Waldmeister
Vorkommen / Fundorte:
Laubholz an / auf Baumstümpfen auf Laubholzresten
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
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Hut: 2-8 cm breit; flach vertieft bis trichterförmig; oliv-graubraun bis kupferbraun; Oberfläche fein-filzig, der Rand ist bei jungen Exemplaren deutlich bewimpert.
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Poren: Weißlich bis cremefarben; auffallend extrem fein und eng (mit bloßem Auge kaum als Poren erkennbar, wirken fast glatt).
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Stiel: Zentral; zäh, braun-grau punktiert oder geschuppt; oft etwas zur Basis hin verjüngt.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
FEINSTE POREN & BEWIMPERTER RAND:
Der Maiporling (P. ciliatus) unterscheidet sich vom Winterporling vor allem durch seine extrem feinen Poren (5-7 pro mm). Er erscheint typischerweise ab April/Mai. Der Hutrand weist feine Härchen (Wimpern) auf, die jedoch im Alter verschwinden können.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video:
Der Maiporling (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
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