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ungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Hygrocybe ovina
Weitere Bezeichnungen:
Olivschwarzer Saftling
Wissenswertes:
Der Rötende Saftling ist vom Aussterben bedroht. Er kommt hauptsächlich in lichten Nadelwäldern, auf grasigen und moosigen Plätzen sowie auf Weiden und Wiesen vor. Das charakteristischste Merkmal dieser Art ist die auffällige Rötung des Fleisches bei Verletzung oder im Alter, die später in ein tiefes Schwarz übergeht. Er ist ein wichtiger Bioindikator für extrem nährstoffarme, über Jahrzehnte ungedüngte Magerrasen. Aufgrund seiner Seltenheit und des strengen gesetzlichen Schutzes in Deutschland darf dieser Pilz unter keinen Umständen gesammelt werden. Kulinarisch ist er bedeutungslos und gilt als ungenießbar.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 6.0 cm breit; dunkelbraun, schwarzbraun; jung halbkugelig, später kegelig-glockig bis abgeflacht, unregelmäßig ausgebreitet, Oberfläche trocken, jung seidenmatt, im Alter schuppig-flockig aufreißend, Rand gekerbt bis gefurcht, auf Druck rötend
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel ausgebuchtet angeheftet, grau- bis schwarzbraun, entfernt stehend, auf Druck rötend, Schneiden wellig
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 6.0 cm, max. Stielbreite 1.2 cm; zylindrisch, oft zusammengedrückt, grauoliv bis schwarzbraun, auf Druck rötend
Fleisch:
grau, im Schnitt rötend (später schwärzend), dünn
Geruch:
unbedeutend bis leicht alkalisch
Sporen:
weiß, breitelliptisch, glatt, hyalin, mit Tropfen
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Parkanlagen Wiese / grasige Plätze Waldwiesen Weiden Gärten Obstwiesen
Sammler-Berichte
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