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schwach giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Hygrocybe psittacina
Weitere Bezeichnungen:
Papageien-Saftling, Papageien Saftling, Papageiensaftling
Wissenswertes:
Der Papageigrüne Saftling ist leicht giftig; er führt zu Verdauungsstörungen. Er ist in Deutschland aufgrund seiner Seltenheit geschützt und war Pilz des Jahres 2003. Er ist Indikator für eine wertvolle Grasgesellschaft, insbesondere für nährstoffarme Magerrasen und alte, ungedüngte Weiden. Seine Färbung ist außergewöhnlich variabel: Im jungen Stadium leuchtend grün, verfärbt er sich im Alter über gelb und orange bis hin zu rötlichen Tönen, wobei meist grüne Farbreste an der Stielspitze erhalten bleiben. Der gesamte Fruchtkörper ist von einer dicken, elastischen Schleimschicht überzogen, was ihn sehr glitschig macht. Er ist ein wichtiges Symbol für den Naturschutz und den Erhalt von artenreichem Offenland.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
1.0 cm - 3.0 cm breit; grün, gelbgrün, grünorange, orange; anfangs halbkugelig-glockig, dann gewölbt bis ausgebreitet, stumpf gebuckelt, Oberfläche feucht stark schleimig, trocken klebrig, seidenmatt, alt blassgelb ausblassend, Rand scharf, durchscheinend gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel ausgebuchtet angeheftet, grünlich, mit gelblichen Schneiden, breit und entfernt stehend
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 7.0 cm, max. Stielbreite 1.2 cm; zylindrisch, grünlich, abwärts auch gelb bis orange, sehr brüchig, dünn, alt hohl, schleimig
Fleisch:
weißlich mit gelben oder grünlichen Tönen, dünn, glasig-wässrig, brüchig
Sporen:
weiß, elliptisch, farblos
Begleitpflanze:
Große Braunelle
Vorkommen / Fundorte:
Parkanlagen Wiese / grasige Plätze Waldwiesen Weiden Gärten Obstwiesen auf Wegen
Sammler-Berichte
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