📷 Pilzbilder
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essbar
Wachstumszeit / Monate:
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Ok
No
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Der Granatrote Saftling (Hygrocybe punicea) ist mit einer Hutbreite von 4–12 cm der stattlichste Vertreter seiner Gattung. Die Farbe ist ein tiefes, dunkles Blut- bis Granatrot, das im Alter vom Rand her gelblich ausblassen kann. Die Hutoberfläche ist bei Feuchtigkeit leicht fettig-schmierig, trocknet aber schnell ab. Auffällig ist der kräftige, gelb bis orange gefärbte Stiel, der häufig weißlich gestiefelt oder an der Basis weißlich filzig ist.
🍄 Kulinarik: Essbar (Streng geschützt!)
Der Pilz gilt als guter Speisepilz mit festem, mildem Fleisch.
Wichtiger Hinweis: Aufgrund seiner extremen Seltenheit (Rote Liste 2) und des strengen gesetzlichen Schutzes nach der Bundesartenschutzverordnung darf dieser Pilz keinesfalls gesammelt werden. Die Einordnung als "essbar" bezieht sich rein auf die toxikologische Unbedenklichkeit, nicht auf eine Freigabe zum Sammeln.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland wird der Granatrote Saftling in der Rote Liste (RL 2 - Stark Gefährdet) geführt. Er ist ein "Kronjuwel" des Naturschutzes und Zeiger für höchste Biotopqualität.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Bewohner von artenreichen Magerrasen und Bergwiesen. Er bevorzugt basenreiche bis kalkhaltige Böden. Erscheinungszeit: September bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Größe & Stielstruktur Das wichtigste Merkmal ist die bedeutende Größe im Vergleich zu anderen roten Saftlingen sowie der trockene, längsfaserige Stiel. Er schwärzt niemals (Unterschied zu H. conica) und riecht nicht nach Chlor.
Wiss. Begriff:
Hygrocybe punicea
Weitere Bezeichnungen:
Hochroter Saftling, Größter Saftling, Hygrocybe punicea var. splendidissima
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
4.0 cm - 12.0 cm breit; blutrot bis scharlachrot; jung kegelig, später glockig-ausgebreitet, stumpf gebuckelt, Oberfläche feucht klebrig, radialfaserig, gelbrot ausblassend, Rand scharf, glatt, schwach gerieft, im Alter verbogen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel ausgebuchtet bis schmal angeheftet, jung blassgelb, im Alter orangerot, entfernt stehend, breit, bauchig
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 9.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; zylindrisch, rot bis orangerot, Basis gelblich, zylindrisch, voll bis hohl
Fleisch:
blassgelb, unter der Huthaut braunrot, dünn, brüchig
Boden:
Gras/Wiese, Kalkboden, nährstoffarmer Boden
Begleitpflanze:
Alpenrose, Frühlings-Enzian, Silberdistel
Vorkommen / Fundorte:
Parkanlagen Bergwälder Wiese / grasige Plätze Waldwiesen Weiden Gärten Obstwiesen auf Wegen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
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Hut: 3–12 cm breit, leuchtend blutrot bis granatrot, glockig-kegelig, Oberfläche im trockenen Zustand glatt, bei Feuchtigkeit etwas klebrig.
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Lamellen: Gelblich bis orangegelb, entfernt stehend, am Stiel mit einem Zahn angewachsen.
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Stiel: Kräftig, gelb bis orange, oft weißlich an der Basis, längsfaserig.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
BESTIMMUNGSTIPP:
Der Granatrote Saftling ist der größte unserer einheimischen Saftlinge. Achten Sie auf den kräftigen, faserigen Stiel und die leuchtend rote, oft glockige Hutfarbe.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video:
Granatroter Saftling (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
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