Der Echte Pfifferling ist ein Mykorrhizapilz, der eng mit Waldbäumen wie Fichten und Buchen zusammenlebt. Er ist leuchtend dottergelb bis eiergelb und besitzt ein festes, weißes Fleisch, das beim Anschneiden angenehm nach Aprikosen duftet. Sein Name leitet sich von seinem leicht scharfen, pfeffrigen Geschmack im rohen Zustand ab. Einst als "Arme-Leute-Essen" bekannt (Redewendung: "Keinen Pfifferling wert"), ist er heute ein hochgeschätzter Speisepilz.
🍳 Vorbereitung & Verwendung:
Pfifferlinge niemals unter Wasser waschen! Sie saugen sich voll und verlieren ihr Aroma. Nutzen Sie einen Pinsel oder den "Mehl-Trick": Pilze in eine Schüssel, etwas Mehl darübergeben und schwenken – das Mehl bindet den Schmutz und lässt sich leicht abschütteln.
🍲 Kulinarik-Tipp:
Pfifferlinge müssen scharf und kurz angebraten werden. Werden sie zu lange gedünstet, werden sie zäh. Sie harmonieren perfekt mit Speck, Zwiebeln, Sahnesoßen oder einfach pur auf Röstbrot.
🔬 Sammel- & Schutzhinweis:
Der Pfifferling steht unter besonderem gesetzlichem Schutz. Das Sammeln ist nur in geringen Mengen (1-2 kg pro Person/Tag) für den Eigenbedarf gestattet. Gewerbliches Sammeln ist ohne Sondergenehmigung strengstens untersagt.
Sammler-Berichte
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