Der Fleischrötliche Schönkopf ist ein zierlicher Pilz, der vor allem durch seinen fleischrosa bis blass rötlichen Hut auffällt. Er bevorzugt nährstoffreiche Standorte wie Fettwiesen, Weiden oder Parkanlagen, kommt aber auch an lichten Waldrändern vor. Trotz seiner Zugehörigkeit zu den Schönköpfen (wie etwa der bekannte Maipilz) ist er kein klassischer Speisepilz. Seine Erscheinungszeit liegt meist zwischen Sommer und Herbst. Da er recht klein und dünnfleischig ist, wird er von vielen Sammlern schlichtweg übersehen.
💡 Bestimmungs-Tipp: Farbe und Lamellen
Ein wichtiges Merkmal sind die sehr eng stehenden, weißen Lamellen, die einen starken Kontrast zum rosa Hut bilden. Der Stiel ist meist ähnlich wie der Hut gefärbt, aber oft etwas blasser. Im Gegensatz zum Maipilz fehlt dem Fleischrötlichen Schönkopf der starke Mehlgeruch; er riecht eher unbedeutend mild oder ganz schwach pilzig.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Geteilte Meinungen
Der geschmackliche Wert dieses Pilzes wird in der Literatur stark differenziert angegeben. Während einige Quellen ihn als essbar, aber unbedeutend einstufen, wird er in vielen modernen Pilzführern gar nicht mehr als Speisepilz geführt. Aufgrund seiner geringen Größe und des mangelnden Eigenaromas lohnt sich das Sammeln für die Küche kaum. Es besteht zudem Verwechslungsgefahr mit kleinen, rosafarbenen Risspilzen oder Helmlingen, von denen einige giftig sind.
Sammler-Berichte
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