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Rötender Gabelblättling

(Cantharellula umbonata)

📖 Lamellenpilze

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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Cantharellula umbonata
Weitere Bezeichnungen:
Rötender Wachstrichterling, Rötender Wachs-Trichterling, Gabeling, Rötender Gabel-Blättling, Schildförmiger Wachstrichterling, Schildförmiger Wachs-Trichterling, Rötender Gabeling
Wissenswertes:
Der Rötende Gabelblättling ist ein typischer Bewohner moosiger Nadelwälder, der oft erst spät im Jahr, meist zwischen September und November, erscheint. Sein auffälligstes Merkmal sind die Lamellen: Diese sind mehrfach gegabelt (daher der Name) und laufen deutlich am Stiel herab. Die Grundfarbe des Pilzes ist ein unauffälliges Grau bis Blaugrau, doch bei Verletzung oder im Alter läuft das Fleisch – besonders in der Stielbasis – langsam rötlich bis fleischfarben an. Er bevorzugt saure, nährstoffarme Böden und wächst gerne inmitten von Haarmos (Polytrichum).


💡 Bestimmungs-Tipp: Gegabelte Lamellen

Achten Sie beim Umdrehen des Pilzes auf die Lamellenstruktur. Die Lamellen teilen sich zum Rand hin gabelig auf, ähnlich wie man es von Pfifferlingen kennt (dort sind es jedoch Leisten). In Kombination mit dem kleinen Buckel in der Mitte des Hutes und der langsamen Rötung an Druckstellen ist er gut zu identifizieren.



🍳 Kulinarik-Hinweis: Geringer Speisewert

Obwohl der Pilz ungiftig ist, wird er aufgrund seines dünnfleischigen Fruchtkörpers und des eher faden Geschmacks kaum als Speisepilz genutzt. Er ist nicht ergiebig und findet in der modernen Fachliteratur häufig keine Erwähnung mehr als Speisepilz. Er kann höchstens als "Füllpilz" in einer gemischten Pilzpfanne dienen, hat aber kein nennenswertes Eigenaroma.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 5.0 cm breit; grau, graubraun, violettlich; jung gewölbt, mit eingerolltem Rand, bald trichterförmig-kreiselförmig, oft mit einem kleinen Buckel, Oberfläche trocken, angedrückt schuppig, etwas schorfig, Rand alt wellig, schwach gekerbt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen herablaufend, weiß bis cremeweiß, wachsartig, vor dem Hutrand gegabelt, gedrängt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 9.0 cm, max. Stielbreite 0.7 cm; zylindrisch, blasser als der Hut, weißlich überfasert, alt hohl, Basis weißfilzig
Fleisch:
weißlich, unter der Huthaut blassgrau, an den Bruchstellen und im Schnitt oft langsam rötend, dünn
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
weiß
Boden:
Moos
Begleitpflanze:
Blutwurz
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Mischwald an/in Mooren Waldwiesen
Doppelgänger:
🔍 Unkritische Verwechslungen:
Kleinsporiger Mehl-Trichterling
ungenießbar
🍴 Ähnliche Speisepilze:
Kaffeebrauner Gabeltrichterling
essbar

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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