Der Frühlings-Weichritterling ist ein markanter Frühaufsteher, der oft schon ab März oder April zusammen mit den Morcheln erscheint. Sein Hut ist meist ocker- bis kaffeebraun, im Alter oft etwas ausblasst, und besitzt einen flachen Buckel. Besonders auffällig sind die Lamellen, die bei dieser Art oft einen deutlichen Gelb- oder Ockerton aufweisen, was ihn von vielen anderen Weichritterlingen unterscheidet. Er bevorzugt lichte Wälder, Waldränder und Parkanlagen, wobei er gerne auf nährstoffreichen Böden oder in der Nadelstreu wächst.
💡 Bestimmungs-Tipp: Lamellenfarbe und Jahreszeit
Die Kombination aus dem Erscheinen im Frühjahr und den ockergelblichen Lamellen ist ein sehr starkes Indiz für den Frühlings-Weichritterling. Wie alle Weichritterlinge hat auch er ein eher festes Fleisch im Hut, während der Stiel im Alter hinfällig oder zäh werden kann. Sein Geruch wird oft als leicht mehlig oder angenehm pilzig beschrieben.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Umstrittener Genuss
Die Meinungen zum Speisewert gehen weit auseinander: Während manche ihn als hervorragenden Speisepilz schätzen, empfinden andere den Geschmack als zu eigenwillig oder gar minderwertig. Tipp: Verwenden Sie nur die Hüte junger Exemplare. Da er zu einer Zeit wächst, in der es kaum andere Lamellenpilze gibt, ist er eine willkommene Abwechslung in der Frühlingsküche, sollte aber gut durchgegart werden.
Sammler-Berichte
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