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Glasigweißer Höckerporenschwamm

(Physisporinus vitreus)

📖 Sonstige Pilze

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Speisewert: ungenießbarungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Physisporinus vitreus
Weitere Bezeichnungen:
Wässeriger Porling, Glasigweißer Porling
Wissenswertes:
Der Wässrige Porling ist ein faszinierender Pilz, der vor allem in Gebäuden, Kellern oder Bergwerken an verbautem Nadel- und Laubholz vorkommt. Er fällt durch sein glasig-weißes, fast hyalines Aussehen und seine wasserhelle, tropfende Erscheinung bei hoher Luftfeuchtigkeit auf. In der modernen Forschung hat er Weltruhm erlangt: Er wird gezielt eingesetzt, um das Holz für den Geigenbau zu veredeln. Der Pilz baut selektiv die dichten Zellstrukturen ab, ohne die Stabilität zu gefährden, was dem Holz Klangeigenschaften verleiht, die denen einer Stradivari verblüffend ähnlich sind.


🎻 Wissenswertes: Der "magische" Geigenpilz

Wissenschaftler der Empa (Schweiz) nutzen Physisporinus vitreus für die Herstellung von "Biotech-Geigen". Durch den kontrollierten Pilzbefall wird das Holz leichter und schwingungsfreudiger. Das Ergebnis ist ein magischer Klang, der normalerweise nur durch jahrzehntelange natürliche Alterung des Holzes entsteht.



💡 Bestimmungs-Tipp: Standort und Reaktion

Suchen Sie diesen Pilz nicht im offenen Wald, sondern an feuchtem Grubenholz oder in sehr feuchten Kellern. Die Fruchtkörper sind meist flach am Substrat angewachsen (resupinat) und verfärben sich bei Berührung oder beim Trocknen oft charakteristisch rotbraun bis fleischfarben.



🍳 Kulinarik-Hinweis: Bedeutungslos

Aufgrund seiner zähen Konsistenz und seines speziellen Standorts an verbautem Holz besitzt der Wässrige Porling keinen Speisewert. Er gilt als ungenießbar.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 30.0 cm breit; frisch weißlich-glasig bis bläulich-weiß, oft von Wassertropfen (Guttation) übersät; der Pilz erinnert an Schaum, variable Ausdehnung, ehr fein und im frischen Zustand fast durchsichtig, aber es gibt kein klassischer Hut, auf Druck oder Trocknen entstehen typische rötliche bis braune Flecken
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
keine Hutunterseite, Poren an sich weißlich bis glasig
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 0.0 cm, max. Stielbreite 0.0 cm; kein Stiel vorhanden
Fleisch:
schaumartige Konsistenz, weißlich, wässrig, frisch wachsartig-weich, trocken: hart und knorpelig
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
weiß, hyalin, kugelig bis eiförmig, meist mit Öltropfen, glatt- dünnwandig
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
Moose
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Mischwald Nadelholz Laubholz an / auf Baumstümpfen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Fruchtkörper: Resupinat (dem Substrat aufliegend) bis höckerig-knubbelig; weißlich-glasig bis blass bläulich-weiß; im frischen Zustand fast durchscheinend wirkend.
  • Poren: Sehr fein (4-6 pro mm); rundlich bis eckig; bei Berührung oder Verletzung oft bräunlich oder rötlich-braun nachdunkelnd.
  • Konsistenz: Frisch auffallend wasserreich, saftig und weich-wachsartig; getrocknet wird er steinhart und hornartig braun.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
GLASIGKEIT & NÄSSE-LIEBE: Sein Name ist Programm: Er sieht im Wald oft wie "geschmolzenes Glas" oder fest gewordenes weißes Fett aus, das über das Holz fließt. Ein wichtiges Merkmal ist die rötlich-braune Verfärbung bei Druck. Er bevorzugt extrem nasse Standorte und wächst oft direkt über Moosen oder feuchter Erde an Holz.
Doppelgänger:
Bisher keine Doppelgänger hinterlegt. Achtung: Das bedeutet nicht, dass es keine gibt!

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Speisewert:

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