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Samtfußrübling

(Flammulina velutipes)

📖 Lamellenpilze
Verwechslungsgefahr! Dieser Pilz hat tödlich giftige Doppelgänger. Bitte genau prüfen!
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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Flammulina velutipes
Weitere Bezeichnungen:
Samtfuß-Rübling, Samtfussrübling, Samtfuss-Rübling, Collybia velutipes, Gemeiner Samtfußrübling, Gemeiner Samtufß-Rübling, Winterrübling, Winterlinge, Samtfuß, Samtfuss, Enoki
Wissenswertes:
Der Samtfußrübling ist einer der wenigen Pilze, die wir im tiefsten Winter finden können. Er wächst büschelig an lebendem oder totem Laubholz. Seine Hüte sind honiggelb bis orangebraun, bei Feuchtigkeit sehr schleimig und glänzend. Das markanteste Merkmal ist der Stiel: Er ist zäh und bei ausgewachsenen Pilzen von der Basis her dunkelbraun bis schwarz-samtig behaart (daher der Name). In Japan wird er unter dem Namen "Enoki" kultiviert, sieht dort aber aufgrund des Lichtmangels und CO2-Einflusses bei der Zucht weiß und langstielig aus.


🍳 Kulinarik & Vorbereitung

Ein ausgezeichneter Speisepilz, besonders wertvoll, da er frisch wächst, wenn andere Pilze Pause machen.

  • Verwendung: Nur die Hüte verwenden! Die Stiele sind viel zu zäh und holzig.

  • Geschmack: Er hat ein mildes, süßpilzartiges Aroma und eine angenehm zarte Konsistenz.

  • Besonderheit: Er eignet sich hervorragend für Suppen (Asiaküche) oder kurz angebraten. Er sollte vor dem Verzehr gut durcherhitzt werden.





☠ Achtung: Verwechslungsgefahr!

Im Winter ist er meist sicher zu bestimmen. Doch an milden Tagen oder im Frühjahr kann er mit dem tödlich giftigen Gift-Häubling verwechselt werden. Dieser hat jedoch einen Ring am Stiel und braunes Sporenpulver (Samtfußrübling = weiß).
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 10.0 cm breit; honiggelb, rostbräunlich, selten weiß bis cremefarben; jung halbkugelig, später flach ausgebreitet, dünnfleischig, Oberfläche glatt, feucht klebrig, Mitte dunkler, Rand heller, jung eingebogen, glatt oder schwach gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen breit angewachsen bis schwach ausgebuchtet, jung gelblich weiß, dann blass orangegelb
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; weißgelblich, bald schon von unten her rot- bis braunschwarz, mit dichtem, feinsamtigem Filz, jung voll, dann hohl, relativ zäh, meist büschelig wachsend
Fleisch:
weiß bis blassgelb, dünn, zart, alt zäh
Geruch:
angenehm
Geschmack:
mild, nussartig
Sporen:
weiß, zylindrisch-elliptisch, glatt, hyalin
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
Giersch, Efeu, Große Brennnessel, Scharbockskraut
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald unter Weiden Mischwald Laubholz unter Pappeln an Weidenästen an / auf Baumstümpfen auf Laubholzreste Parkanlagen

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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