Der Grauhäutige Scheidenstreifling ist ein typischer Bewohner saurer Nadel- und Bergmischwälder. Er gehört zur Sektion der ringlosen Wulstlinge und zeichnet sich durch seinen grau-olivlichen bis bleigrauen Hut aus. Das wichtigste, namensgebende Merkmal ist die große, häutige Scheide (Volva) an der Stielbasis, die im Inneren oft grau gefärbt ist und beim Herausziehen des Pilzes meist deutlich grau nachfärbt. Wie alle Scheidenstreiflinge besitzt er einen deutlich gerieften Hutrand und freie Lamellen.
🍳 Vorbereitung & Verwendung:
Der Pilz ist essbar, muss aber aufgrund seiner Giftigkeit im Rohzustand (enthält Hämolysine) mindestens 15 Minuten gut durchgegart werden.
🍲 Kulinarik-Tipp:
Der Speisewert ist eher gering. Da das Fleisch sehr brüchig und dünn ist, eignet er sich höchstens als Mischpilz. Er hat keinen nennenswerten Eigengeschmack.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Die Scheidenfarbe
Um ihn vom Grauen Scheidenstreifling (A. vaginata) zu unterscheiden, müssen Sie die Scheide (Volva) genau prüfen: Beim Grauhäutigen ist die Innenseite der Scheide oft grau gefleckt oder durchgehend grau, während sie beim Grauen Streifling reinweiß bleibt. Zudem wächst A. submembranacea bevorzugt auf saurem Boden im Nadelwald.
Sammler-Berichte
Noch keine Kommentare vorhanden.