Der Rotbraune Schleimschirmling fällt vor allem durch seinen stark schleimigen bis klebrigen Hut auf, der in schönen rotbraunen, kupferfarbenen oder fleischbraunen Tönen leuchtet. Ein charakteristisches Merkmal dieser Gattung ist, dass der Schleim den gesamten jungen Fruchtkörper einhüllt. Im Gegensatz zu den echten Wulstlingen (Amanita) besitzt er keine Scheide an der Stielbasis. Der Stiel selbst ist meist trocken oder nur im oberen Bereich leicht klebrig und weist eine angedeutete, flüchtige Ringzone auf. Er bevorzugt nährstoffreiche, oft kalkhaltige Böden in Laub- und Nadelwäldern.
🍳 Vorbereitung & Verwendung:
Der Pilz ist essbar, gilt aber als minderwertig. Aufgrund seiner Seltenheit in Deutschland sollte er ohnehin geschont werden.
🍲 Geschmack & Konsistenz:
Das Fleisch ist dünn und besitzt einen auffälligen Geruch nach Mehl oder Gurke. Der Geschmack wird oft als fade oder leicht unangenehm empfunden, weshalb er für die Küche kaum von Bedeutung ist.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Geruch & Schleimhülle
Achten Sie auf den Mehlgeruch in Verbindung mit der schleimigen Hutoberfläche. Im Gegensatz zu Schleimfüßen (Cortinarius) hat der Schleimschirmling niemals ein rostbraunes Sporenpulver, sondern bleibt an den Lamellen weiß.
Sammler-Berichte
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