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Schiefer Schillerporling

(Inonotus obliquus)

📖 Porlinge

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Speisewert: ungenießbarungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Inonotus obliquus
Weitere Bezeichnungen:
Sibirischer Chagapilz, Chaga, Tschaga
Wissenswertes:
Der Schiefer Schillerporling ist ein außergewöhnlicher Pilz, der vor allem in den kalten Regionen der Nordhalbkugel (Sibirien, Skandinavien, Kanada) vorkommt, aber auch in Deutschland an alten Birken zu finden ist. Die markante, schwarze Knolle ist eine sterile Myzel-Wucherung, die der Pilz als Nährstoffspeicher nutzt. Er verursacht im Inneren des Baumes eine intensive Weißfäule, die letztlich zum Absterben des Wirtes führt. Erst nach dem Tod des Baumes bildet der Pilz unter der Rinde seine eigentlichen, flachen Fruchtkörper aus, die jedoch nur kurzlebig und schwer zu finden sind.


🍳 Verwendung & Vitalpilz (Chaga):

Der Chaga ist ein hochgeschätzter Heilpilz. Die schwarze Kruste wird abgeschlagen, getrocknet und als Tee (Chaga-Sud) aufgebrüht. Er gilt als eines der stärksten Antioxidantien in der Natur.


🍲 Status der Essbarkeit:

Er ist kein Speisepilz im klassischen Sinne, da seine Konsistenz holzig-korkig ist. Er dient ausschließlich der Extraktion von Wirkstoffen (Tee, Tinkturen, Pulver).


🔬 Bestimmungs-Tipp: Goldgelber Kern

Wenn Sie die schwarze, kohleartige Kruste aufbrechen, zeigt sich im Inneren ein leuchtend gold-orange bis rostbraunes, korkiges Fleisch. Die Außenseite muss tiefschwarz und hart wie Holzkohle sein.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
4.0 cm - 99.9 cm breit; dunkelbraun bis schwarz, jung auch haselnussbraun; kein klassischer Hut - eher aus der Rinde ausbrechend, hart, knotig, rissig, Fruchtkörper bis etwa 1 cm dick
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
keine typische Hutunterseite, die bis zu 3 cm langen und bis zu 1 cm breiten Poren sind oft nicht direkt als solche wahrnehmbar, hasel- bis dunkelbräunlich und im Alter schwarz, sie sind rund und ausgefranzt. Die Porenmündungen schimmern anfangs oft silbrig.
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 0.0 cm, max. Stielbreite 0.0 cm; kein Stiel vorhanden
Fleisch:
hart, bräunlich-orange
Geruch:
schwach, leicht pilzig
Geschmack:
sehr bitter, roh nicht zu genießen
Sporen:
bräunlich, breit ellipsoid bis eiförmig, glatt
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
Moose
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Mischwald Laubholz unter Birken Bergwälder an / auf Baumstümpfen auf Laubholzreste
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
🔍 Unkritische Verwechslungen:
Zunderschwamm
ungenießbar
Heil- & Vitalpilz
Stärkt die Abwehrkräfte, wirkt stark antioxidativ, reguliert den Blutzucker und lindert Beschwerden im Magen-Darm-Trakt (z. B. bei Gastritis oder Entzündungen).
Hinweis: Vitalpilze bzw. Heilpilze haben in Deutschland keine Zulassung als Arzneimittel und gelten rechtlich nicht als medizinische Produkte. Mushroom-Toxin.de empfiehlt vor der Einnahme ärztliche Rücksprache zu halten.
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Speisewert:

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