giftig
Wachstumszeit / Monate:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Wiss. Begriff:
Omphalotus olearius
Weitere Bezeichnungen:
Clitocybe olearia, Agaricus olearius, Dryophila olearia, Ölbaumpilz, euchtender Ölbaumpilz, Falscher Pfifferling des Südens, , Dunkler Ölbaumtrichterling, Ölbaum-Trichterling, Dunkler Ölbaumtrichterling
Wissenswertes:
Der Dunkle Ölbaumpilz ist ein klassischer Giftpilz des Mittelmeerraums, der durch die Klimaerwärmung zunehmend nach Norden wandert. Er enthält das Gift Illudin. Sein auffälligstes Merkmal ist die Biolumineszenz: Die Lamellen frischer Exemplare leuchten bei völliger Dunkelheit grünlich (verursacht durch das Enzym Luciferase). Er wird von Urlaubern häufig mit dem Echten Pfifferling verwechselt, wächst aber im Gegensatz zu diesem direkt an Holz und besitzt echte, scharfe Lamellen statt Leisten. Wächst auf Holz, auch auf vergrabenen Wurzeln.
Hutbeschreibung:
20.0 cm - 5.0 cm breit; Goldgelb, orangerot bis kupferbraun; anfangs konvex, später trichterförmig vertieft; Rand oft wellig verbogen und lange eingerollt; Oberfläche glatt, seidig glänzend und im Alter oft fein radialfaserig.
Hut Unterseite:
Engstehende, scharfkantige Lamellen, die weit am Stiel herablaufen; Farbe leuchtend orange bis safrangelb; bei Dunkelheit biolumineszent.
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 2.5 cm, max. Stielbreite 15.0 cm; Zylindrisch, oft zur Basis hin verjüngt und meist exzentrisch am Hut ansetzend; fest, voll, faserig; farblich wie der Hut oder etwas blasser (gelborange).
Fleisch:
Zäh-faserig, im Hut fest; Farbe gelblich bis kräftig orange-gelb.
Geruch:
pilzig oder ölig bis metallisch
Geschmack:
Mild, aber unbedeutend (Achtung: Giftig, nicht probieren!).
Sporen:
Cremeweiß bis blassgelblich
Begleitpflanze:
Olivenbäume, Eichen, Edelkastanien
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Parkanlagen Laubholz unter Kastanien unter Eichen G?rten an / auf Baumst?mpfen
Doppelgänger:
Keine bekannt
Sammler-Berichte
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