📷 Pilzbilder
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giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Dunkle Ölbaumpilz ist ein prächtiger, goldgelb bis tief orange gefärbter Pilz, der meist in dichten Büscheln an der Basis von Laubholzstämmen oder aus vergrabenen Wurzeln wächst. Sein spektakulärstes Merkmal ist die Biolumineszenz: Durch eine chemische Reaktion mit dem Enzym Luciferase leuchten die Lamellen frischer Pilze in völliger Dunkelheit schwach grünlich. In Mitteleuropa tritt er vermehrt an Eiche und Esskastanie auf. Da er optisch dem Pfifferling ähnelt, aber schwere Vergiftungen verursacht, ist er für unerfahrene Sammler besonders gefährlich.
☣ Giftigkeit & Symptome:
Der Pilz ist giftig. Er enthält das Toxin Illudin, das schwere Magen-Darm-Beschwerden verursacht.
❗ Gefahr:
Bereits kurze Zeit nach dem Verzehr (15 Minuten bis 4 Stunden) treten heftiges Erbrechen, Bauchkrämpfe und Durchfall auf. Die Vergiftung ist zwar selten tödlich, aber extrem belastend für den Organismus.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Lamellen & Wuchsform
Prüfen Sie den Wuchs: Der Ölbaumpilz wächst büschelig direkt an Holz und hat scharfschneidige, dünne Lamellen. Der Pfifferling hingegen wächst am Boden und besitzt am Fruchtkörper herablaufende, dicke Leisten.
Wiss. Begriff:
Omphalotus olearius
Weitere Bezeichnungen:
Clitocybe olearia, Agaricus olearius, Dryophila olearia, Ölbaumpilz, euchtender Ölbaumpilz, Falscher Pfifferling des Südens, , Dunkler Ölbaumtrichterling, Ölbaum-Trichterling, Dunkler Ölbaumtrichterling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
20.0 cm - 5.0 cm breit; Goldgelb, orangerot bis kupferbraun; anfangs konvex, später trichterförmig vertieft; Rand oft wellig verbogen und lange eingerollt; Oberfläche glatt, seidig glänzend und im Alter oft fein radialfaserig.
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Engstehende, scharfkantige Lamellen, die weit am Stiel herablaufen; Farbe leuchtend orange bis safrangelb; bei Dunkelheit biolumineszent.
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 2.5 cm, max. Stielbreite 15.0 cm; Zylindrisch, oft zur Basis hin verjüngt und meist exzentrisch am Hut ansetzend; fest, voll, faserig; farblich wie der Hut oder etwas blasser (gelborange).
Fleisch:
Zäh-faserig, im Hut fest; Farbe gelblich bis kräftig orange-gelb.
Geruch:
pilzig oder ölig bis metallisch
Geschmack:
Mild, aber unbedeutend (Achtung: Giftig, nicht probieren!).
Sporen:
Cremeweiß bis blassgelblich, fast kugelig bis breit ellipsoid, glatt
Begleitpflanze:
Olivenbäume, Eichen, Edelkastanien
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Parkanlagen Laubholz unter Kastanien unter Eichen Gärten an / auf Baumstümpfen
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
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