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Stink-Schirmling

(Lepiota cristata)

📖 Lamellenpilze
💀
LEBENSGEFAHR! Dies ist ein tödlich giftiger Pilz. Bereits geringste Mengen können zum Tode führen. Keine Verzehrfreigabe!
📷 Pilzbilder

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Speisewert: tödlich giftigtödlich giftig
Pilzgifte:
AmatoxineHämolysine
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes
Der Stinkschirmling ist ein kleiner, aber häufiger Pilz, der durch seinen markanten, unangenehmen Geruch nach Leuchtgas oder verbranntem Gummi auffällt. Er wächst gerne auf nährstoffreichen Böden in Gärten, Parks und an Wegrändern. Optisch besticht er durch seine rotbraune, schuppige Hutmitte auf weißem Grund. Trotz seiner geringen Größe ist er einer der gefährlichsten Giftpilze unserer Region.
☣ LEBENSGEFAHR: Tödlich giftig!
Der Stinkschirmling enthält hochgradig gefährliche Amatoxine. Diese führen zum gefürchteten Phalloides-Syndrom, das schwere Leberschäden und Organversagen verursacht. Zudem enthält er im Rohzustand Hämolysine. Da die Amatoxine hitzestabil sind, bleibt der Pilz auch nach dem Kochen lebensgefährlich!
ⓘ Historischer Hinweis zur Giftigkeit
Interessanterweise wurde dieser Pilz in älterer Fachliteratur oft nur als "ungenießbar" eingestuft, da man davon ausging, dass der ekelerregende Geruch ohnehin vom Verzehr abhält. Erst moderne Untersuchungen bestätigten den Gehalt an tödlichen Knollenblätterpilzgiften, was zeigt, wie wichtig aktuelle Informationen bei der Pilzbestimmung sind.
💡 Bestimmungs-Tipp: Geruch und Lamellen
Das sicherste Warnsignal ist der penetrante "Chemie-Geruch". Im Gegensatz zu essbaren Champignons bleiben die Lamellen des Stinkschirmlings auch im Alter rein weiß (niemals schokobraun). Der Ring am Stiel ist sehr zart und hinfällig.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Lepiota cristata
Weitere Bezeichnungen:
Stinkschirmling, Kammschirmling, Kamm-Schirmling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
1.0 cm - 5.0 cm breit; weißlich; anfangs halbkugelig, bald kegelig-glockig, dann gewölbt mit stumpfen Buckel, rotbraune (mehr oder weniger konzentrisch angeordnet) Schüppchen, Scheitel glatt, rotbraun, Rand lange eingebogen, fransig, bisweilen behangen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen, frei, gedrängt, bauchig, weiß, später gelblich, alt rostfleckig, Schneiden schartig
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 6.0 cm, max. Stielbreite 0.4 cm; zylindrisch, hohl, brüchig, weißlich, zur Basis hin rosa getönt, Ring aufsteigend, vergänglich, weiß
Fleisch:
weiß
Geruch:
widerlich
Geschmack:
widerlich
Sporen:
gelbweiß, keilförmig, hyalin
Boden:
Gras/Wiese
Begleitpflanze:
Waldedbeere
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald Parkanlagen Waldwiesen Gärten auf Wegen unter Buchen unter Eichen unter Ahorn unter Eschen unter Linden unter Birken unter Erlen unter Pappeln unter Weiden unter Obstbäumen unter Fichten unter Kiefern unter Tannen unter Lärchen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 1-5 cm breit; weißlicher Grund mit konzentrischen, rotbraunen Schuppen; Scheibe meist durchgehend dunkelbraun; Rand oft behangen.
  • Lamellen: Weiß bis cremefarben; stehen sehr dicht; frei vom Stiel (typisch für Schirmlinge).
  • Stiel: Schlank, hohl; weißlich bis blassrosa; mit einem vergänglichen, häutigen Ring, der oft bald abfällt oder nur als Zone erkennbar ist.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
LEUCHTGASGERUCH & KLEINE GRÖSSE: Das wichtigste Merkmal ist der penetrante, unangenehme Geruch nach **Leuchtgas oder Gummi** (ähnlich dem Gelben Knollenblätterpilz). Im Gegensatz zum essbaren Riesenschirmling (Parasol) ist dieser Pilz winzig und sein Ring ist nicht verschiebbar. Er wächst oft in Gärten, Parks oder an Waldrändern.

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