Der Birken-Speitäubling ist ein kleiner, sehr zerbrechlicher Pilz, der strikt an die Birke als Mykorrhizapartner gebunden ist. Er bevorzugt feuchte Standorte wie Moore, Seeufer oder lichte Birkenwälder. Sein Hut ist meist blassrosa bis fleischrot gefärbt und bleicht bei Regen oft fast weißlich aus. Die Huthaut lässt sich fast vollständig abziehen, worunter das Fleisch weiß bleibt. Der Stiel ist auffällig weich, zerbrechlich und im Vergleich zum Hut oft recht lang.
☣ Warnhinweis: Giftig
Wie alle Speitäublinge ist auch diese Art brennend scharf und führt nach dem Verzehr zu heftigen Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall. Er enthält schleimhautreizende Stoffe, die auch durch Kochen nicht vollständig zerstört werden. Er ist daher für die Küche absolut ungeeignet.
💡 Bestimmungs-Tipp: Standort & Geschmack
Die strikte Bindung an Birken in feuchter Umgebung ist ein starkes Indiz. Zur Absicherung dient die Kostprobe (nur für Kenner!): Ein winziges Stückchen Lamelle auf der Zunge zerkauen und nach dem Einsetzen der Schärfe sofort ausspucken. Die brennende Schärfe entlarvt den Speitäubling sofort.
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