Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 8
cm breit; hellgelb, gelb, goldbraun; flach, herabgedrückt-trichterförmig, samtig, Hutrand abstehend
Hutunterseite:
Lamellen herablaufend, dicht stehend, weiß, unterschiedlich lang
Stiel:
max. Stielgröße 5
cm, max. Stielbreite 0.8
cm; weiß oder hellgelblich, voll, zylindrisch, oft gekrümmt oder verbogen
Fleisch:
weiß, dünn
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß bis blass lila-cremefarben (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop durchsichtig (hyalin); Größe: 7,0–11,0 x 3,5–5,0 µm (Q-Wert: ca. 1,8–2,4), zylindrisch bis länglich-ellipsoid, glatt, dünnwandig; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion negativ.
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
mildes Waldaroma
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubholz ,
Gewächshäuser ,
an / auf Baumstümpfen
Wachstum:
Januar ,
Februar ,
April ,
Mai ,
Juni ,
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
November ,
Dezember
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Limonenseitling ist ein sehr dekorativer Pilz, der durch seine leuchtend zitronengelben Hüte sofort ins Auge fällt. Ursprünglich in Asien beheimatet, wird er heute weltweit als beliebter Speisepilz kultiviert. Er wächst typischerweise in großen, dichten Büscheln an totem Laubholz. Eine Besonderheit ist sein intensives Aroma, das beim Braten oft als leicht zitronig oder nussig beschrieben wird. In der Natur ist er bei uns meist ein "Flüchtling" aus Pilzzuchten, der sich an passenden Standorten ansiedelt.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Essbar (Sehr gut)
Der Limonenseitling ist ein hervorragender Speisepilz. Er hat ein festes Fleisch und ein feines, leicht fruchtiges Aroma. Tipp: Die Stiele können bei älteren Exemplaren etwas zäh werden und sollten dann fein geschnitten oder nur für Fonds verwendet werden. Er eignet sich ideal zum Braten, für Wok-Gerichte oder als farbiger Akzent in Pilzpfannen.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont an totem Laubholz, besonders gerne an Ulme, Buche oder Eiche. Er liebt warme Temperaturen und erscheint meist vom Frühsommer bis zum Herbstanfang. In Deutschland findet man ihn wild vor allem in der Nähe von Siedlungen oder dort, wo Substrate aus der Pilzzucht entsorgt wurden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Farbe & Wuchs
Die Kombination aus dem büscheligen Wuchs an Holz, den am Stiel herablaufenden weißen Lamellen und der leuchtend gelben Hutfarbe macht ihn fast unverwechselbar. Achten Sie auf die Hutform: Jung ist sie gewölbt, später trichterförmig vertieft und oft sehr dünnfleischig am Rand.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
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Bild exemplarisch, KI generiert. Wichtige Merkmale sind die Lamellen im Zusammenhang mit der Farbgebung. Ein tatsächlicher Stiel ist nicht vorhanden bzw. extrem kurz.
Ansicht von schräg oben. Diese Seitlingart besitzt einen Stiel, der allerdings meist sehr kurz ausfällt.
Blick auf die Hutunterseite. Erkennbar sind der eingebogene Hutrand sowie die am Stiel herablaufenden Lamellen.
Blick von oben auf die Hutunterseite eines älteren Exemplars. Hier ist der Hutrand nur noch eingebogen. Die Lamellen sind unterschiedlich lang. Wie man sieht, kann der Stiel relativ dick sein.
Blick von oben auf die Hutoberfläche. Diese ist deutlich dunkler als die des sehr verwandten Lungenseitlings.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.