Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 5
cm breit; Oberfläche jung weiß, später bräunlich ; birnenförmig, keulig, mit zugespitzem Kopfteil, 2-3 mm langen weißen bis blassgrauen Stacheln, die von kleinen Warzen umgeben sind. Zum Stielteil werden die Stacheln kleiner und weniger, sie sind leicht abwischbar, im Alter fallen sie ab und lassen vieleckige Netzzeichnungen zurück
Hutunterseite:
keine Angabe
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 5
cm; der Stiel ist bei dieser Art deutlich vom kugeligen Kopfteil abgesetzt, was dem Pilz seine namensgebende, flaschen- oder birnenartige Form verleiht. Er ist im Inneren ebenso wie der Kopf jung rein weiß und fest, wird aber zur Basis hin oft etwas runzelig oder gefurcht und bleibt dort länger steril (bildet also keine Sporen).
Fleisch:
erst weiß, dann gilbend, alt olivbraun und stäubend
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
olivbraun, rund, feinwarzig
typ.
Begleitpflanze:
Schlüsselflechte, Moose
Geruch:
angenehm
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
nährstoffreicher Boden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Nadelwald ,
Gärten ,
Laubholz ,
unter Eichen ,
unter Fichten ,
unter Kiefern ,
unter Buchen ,
unter Birken ,
Mischwald
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Flaschenbovist ist in Europa weit verbreitet und passt sich flexibel seinem Lebensraum an. Er und seine Verwandten werden heute zu den Hutpilzen unter der Ordnung der Blätterpilze gezählt; auch wenn keine Lamellen ausgebildet werden. Auf dieser Seite führen wir den Pilz aber weiter unter der Rubrik Boviste. Charakteristisch sind die kleinen, abwischbaren Stacheln oder Warzen auf der Oberseite, die nach dem Abfallen ein netzartiges Muster hinterlassen. Sobald der Pilz reift, öffnet er sich an der Spitze und entlässt bei Berührung oder Regentropfen seine Sporen als Staubwolke.
💡 Sammel-Check: Die Schnittprobe
Boviste dürfen nur gesammelt werden, solange sie jung sind. Das Fleisch muss im Inneren rein weiß und fest sein (wie Marshmallows). Sobald sich das Innere gelblich oder olivbraun verfärbt, beginnt die Sporenreife und der Pilz ist ungenießbar oder sogar giftverdächtig. Zudem muss beim Aufschneiden eine durchgehende Struktur erkennbar sein – sieht man eine Anlage von Lamellen oder einen eingeschlossenen "Mini-Pilz", handelt es sich um das tödliche Ei eines Wulstlings!
🍳 Kulinarik-Tipp: Panierte Würfel
Flaschenboviste haben ein sehr mildes Aroma. Zubereitung: Die Pilze müssen nicht geschält werden, es reicht, die Stacheln leicht abzureiben. In Würfel geschnitten und in Butter scharf angebraten, nehmen sie Gewürze hervorragend auf. Besonders lecker sind sie, wenn man sie wie kleine Croutons paniert und über einen Salat gibt. Sie haben eine weiche, fast cremige Konsistenz im Inneren.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
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Ansicht von vorne. Ganze Kolonien besiedeln die toten Baumstämme. Diese Exemplare haben bereits ihre Reife erreicht; die Außenhaut ist bereits aufgeplatzt, so dass die Sporen verteilt werden können.
Ansicht von vorne. Auch wenn dieses Bild leider nicht sehr scharf ist, kann man trotzdem das runde Kopfteil des Pilzes, das stielartig übergeht, gut erkennen.
Ansicht von vorne. In dieser Nahansicht lässt sich relativ gut die feinwarzige Außenhaut bzw. Außenhülle erkennen. Daneben kann man die hier olivbraune Sporenmasse bei einigen Exemplaren gut erkennen.
Ansicht von schräg oben. Hier hat man jetzt mal einen guten Überblick, in welchen Massen der Pilz z. T. auftritt.
Ansicht von schräg oben. Von der Form her ähnelt der Braune Stäubling dem Flaschenbovist bzw. Flaschen-Stäubling; jedoch ist der Braune Stäubling dunkler bzw. brauner als der Flaschenbovist.
Ansicht von oben auf ein liegendes Exemplar. Man erkennt, dass das Kopfteil breiter ist als die Basis. Zudem ist die Basis etwas heller.
Nahansicht auf die Oberfläche des Braunen Stäublings. Gut zu erkennen sind die relativ langen, gebogenen Stacheln.
Ansicht von oben auf einen Braunen Stäubling. Dieses Exemplar befindet sich in einem mittleren Alterstadium.
Nahansicht auf ein schon etwas älteres Exemplar. Markant sind die Stacheln, die tatsächlich ziemlich stark an die Stacheln eines Igels erinnern.
Ansicht von schräg oben auf ein sehr junges Exemplar. Man erkennt, dass die Stacheln schon sehr früh bräunlich gefärbt sind.
Ansicht von schräg oben auf ein älteres Exemplar. Die Außenhülle hat sich bereits geöffnet, so dass wie bei Bovisten bzw. Stäublingen üblich die Sporen austreten können.
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Die Fruchtkörper sind grauweißlich und ähneln den Flaschenstäublingen; sind jedoch deutlich größer.
Ansicht von schräg oben auf junge Exemplare. Beutelstäublinge wachsen meist direkt auf dem Erdboden; können aber wie hier auch auf verrottenden Holz vorkommen. Besonders im Jungzustand können sie Flaschenstäublingen sehr ähnlich sein; eine Verwechslung ist jedoch unkritisch.
Nahansicht auf ein ausgewachsenes Exemplar (rechts). Deutlich erkennbar sind die Stacheln auf der Oberfläche des Fruchtkörpers. Ausgewachsen unterscheidet sich der Beutel-Stäubling dann doch ziemlich deutlich vom meist wesentlich kleineren Flaschenstäubling (Form und Größe).
Ansicht von schräg oben. Charakteristisch für den Beutelstäubling ist die deutliche Gliederung von Stiel- und Kopfteil.
Frontale Großaufnahme eines Dünnschaligen Kartoffelbovistes. Die Fruchtkörperform ist rund und die Außenhaut ist etwas feinschuppig.
Durchgeschnittenes Exemplar. Hier ist das stielartige Gebilde an der Basis besonders gut zu erkennen.
Dünnschaliger Kartoffelbovist im Querschnitt mit Blick auf die Innenmasse. Die Außenhaut ist dünn (im Vergleich zum Dickschaligen Kartoffelbovist). Die dunkle Innenmasse ist mit einem weißen Hyphengeflecht adrig durchzogen.
Blick von oben auf ein altes Exemplar. Gut zu erkennen ist, dass der Pilz deutlich brauner als junge Exemplare wirkt sowie die Öffnung am Scheitel durch den die Sporen entweichen können.
Ansicht von oben auf eine Gruppe Dickschaliger Kartoffelboviste. Die Fruchtkörpergröße ist hier relativ klein. Der Pilz kann wesentlich größer werden.
Blick auf die Innenmasse. Diese ist hier bereits sehr dunkel bis violett-schwarz und leicht weiß-ädrig durchzogen. Zu beachten ist auch die dicke Außenhülle.
Blick auf sehr alte Dickschalige Kartoffelboviste. Die Außenhaut ist praktisch vollständig aufgeplatzt und die Sporenmasse kann den Pilz verlassen.
Querschnitt eines sehr jungen Kartoffelbovistes. Achtung! Hier ist die Innenmasse noch sehr hell. Normalerweise sind Boviste mit hellem Fleisch eßbar; jedoch stellt dieser Pilz im ganz jungen Stadium eine Außnahme dar.
Bild exemplarisch. Ki generiert. In diesem ausgewachsenen Zustand praktisch nicht mehr zu verwechseln. Er kann so groß wie ein Kinderkopf werden. Essbar ist er solange das Fleisch komplett weiß ist.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.