Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
10
cm - 50
cm breit; jung lehmbraun bis rotbraun, bräunlich, alt gräulich, zuletzt fast schwarz; hutförmig, 10 - 50 cm breit, 7-15 cm hoch, 5-20 cm vom Substrat abstehend, Oberfläche hart mit einer Kruste von 1-2 cm, tief konzentrisch gefurcht, Rand Stumpf, mit bräunlicher Zuwachszone
Hutunterseite:
Röhren 2-8 mm lang, geschichtet, rostbraun, Poren 2-4 pro mm, jung weißgrau bis beige, später bräunlich
Stiel:
kein Stiel vorhanden
Fleisch:
korkig, lederartig, hellbraun, an der Anwachsstelle mit weichem, weißlich marmoriertem Myzelialkern
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
elliptisch bis zylindrisch, glatt, hyalin
typ.
Begleitpflanze:
Moose
Geruch:
mehlartig
Geschmack:
sehr bitter
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubholz
Wachstum:
Januar ,
Februar ,
April ,
Mai ,
Juni ,
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
November ,
Dezember
Werbung:
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Zunderschwamm ist ein mehrjähriger Baumpilz, der bevorzugt an geschwächten oder abgestorbenen Laubbäumen, allen voran der Buche und Birke, vorkommt. Er bildet hutförmige, oft hufartige Fruchtkörper mit einer harten, grauen Kruste aus. Berühmt wurde er durch seine lockere, filzige Mittelschicht, die Trama. Diese wurde in einem aufwendigen Verfahren (Kochen in Lauge oder Salpeter, Klopfen und Trocknen) zu "Zunder" verarbeitet, der Funken extrem leicht auffängt und weiterglimmt. Neben der Nutzung als Feuerstarter wurde aus dem lederartigen Material sogar Kleidung wie Hüte und Taschen hergestellt. Heute wird er zudem intensiv auf seine medizinischen Wirkstoffe hin untersucht.
💡 Bestimmungs-Tipp: Die Krustenprobe
Um den Zunderschwamm vom ähnlichen Rotrandigen Baumschwamm zu unterscheiden, hilft der "Anzündtest" oder die Druckprobe an der Kruste. Die Kruste des Zunderschwamms ist sehr hart und nicht schmelzbar. Wenn man ein glühendes Streichholz an die Unterseite hält, schmilzt die Kruste beim Rotrandigen Baumschwamm (Harz), während sie beim Zunderschwamm lediglich verkohlt. Zudem färbt sich die Kruste des Zunderschwamms bei Kontakt mit Kalilauge (KOH) sofort blutrot.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Kein Speisepilz, aber Vitalquelle
Der Zunderschwamm ist aufgrund seiner holzigen Konsistenz absolut ungenießbar und kann nicht als Speisepilz verwendet werden. Anwendung: In der Naturheilkunde wird er jedoch geschätzt. Getrocknet und kleingeschnitten kann er als Tee aufgebrüht oder zu Pulver verarbeitet werden. Ihm werden entzündungshemmende und immunstärkende Eigenschaften zugeschrieben. Er ist ein klassischer "Vitalpilz", kein Küchenpilz.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Ansicht von leicht schräg oben. Gut und deutlich zu erkennen ist der sehr auffällige, weiße Rand.
Ansicht auf ein altes Exemplar. Der weiße Rand ist hier bereits ziemlich ergraut. Die Erscheinungsform wirkt versteinert.
Frontalansicht des Flachen Lackporlings. Zu erkennen sind die Gallen auf der Hutunterseite der Zitzengallenfliege.
Nahansicht auf die Gallen, die durch die Zitzengallenfliege bedingt sind. Sieht nicht nur auf dem Bild sehr beeindruckend aus - sondern auch in der Realität.
Zwei Birkenporlinge von schräg oben. Gut zu erkennen ist die stielartige Anwachsstelle.
Weitere Ansicht von schräg oben. Ebenfalls zu erkennen sind der abgerundete, wellige Rand und die bräunliche Oberfläche.
Ansicht von schräg unten. Leider handelt es sich hier schon um ein etwas älteres Exemplar. Hier sind die Poren bereits gelblich / grau. Bestens zu erkennen sind hier wieder der abgerundete und wellige Rand.
Sicht auf einen Birkenporling von leicht seitlich frontal. Zu erkennen ist bereits die sich grau verfärbende Poren sowie das weiße Fleisch.
Ansicht von leicht schräg oben. Die Fruchtkörper erscheinen meist in bräunlichen (hellbraun, rotbraun, dunkelbraun bis fast schwarz) und sind ziemlich unregelmäßig geformt.
Blick auf ein sehr junges Exemplar. Die Wachstumskanten des Wurzelschammes sind wie bei vielen anderen Porlingen ebenfalls weiß.
Blick auf die Hutunterseite. Die Poren sind weißlich bis cremefarben. Bei Mehrjährigen Exemplaren können sogar auch mehrere Röhrenschichten übereinander wachsen.
Blick auf mehrere junge Exemplare auf einem alten Baumstumpf. Den Wurzelschwamm findet man meist an Stämmen in Bodennähe bzw. auf alten Baumstümpfen.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.