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Grasgrüner Birken-Täubling
(Russula aeruginea)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
4 cm - 10 cm breit; grau-, oliv- bis grasgrün; jung gewölbt, später ausgebreitet mit niedergedrückter Mitte, Oberfläche glatt, schmierig, glänzend, in der Mitte oft dunkler, Rand mehr oder weniger gefurcht
Hutunterseite:
dicht stehend, gegabelt, jung weiß, alt cremefarben, oft braun fleckend, am Stiel leicht herablaufend
Stiel:
max. Stielgröße 8 cm, max. Stielbreite 2.5 cm; weiß, längsgerieft, gegen die Basis oft braunfleckig
Fleisch:
jung fest, weiß, brüchig, spröde
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
cremefarben, rundlich bis elliptisch, mit isoliert stehenden Warzen
typ. Begleitpflanze:
Heidekraut, Pfeifengras
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild, Lamellen etwas scharf
bevorzugter Boden:
nährstoffarmer Boden
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
unter Birken , Gärten , Parkanlagen , Mischwald , Laubwald
Wachstum:
Juni , Juli , August , September , Oktober

Grasgrüner Birken-Täubling1

Userbewertung:

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Erscheinungsf.
Ergiebigkeit
Vorkommen
Geschmack
Verwendbarkeit

Gesamtwert:
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Grasgrüne Birken-Täubling macht seinem Namen alle Ehre: Sein Hut leuchtet in verschiedenen Grüntönen – von blass-grasgrün bis hin zu oliv- oder graugrün. Die Hutmitte ist oft etwas dunkler und häufig leicht bräunlich oder rostfleckig punktiert. Typisch für Täublinge ist das spr&öde Fleisch, das wie Kreide bricht, ohne zu fasern oder Milch abzugeben. Er ist ein strenger Mykorrhiza-Partner der Birke und daher fast nur in deren unmittelbarer Nähe zu finden – dabei teilt er sich den Standort auffallend oft mit dem Fliegenpilz, der dieselbe Vorliebe für Birken hat.
🍳 Vorbereitung & Verwendung:
Ein guter Speisepilz, der jedoch zwingend gut durchgegart werden muss. Roh oder ungenügend erhitzt kann er Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Er sollte mindestens 15 Minuten bei ausreichender Hitze zubereitet werden. Sein Fleisch hat eine angenehme, feste Konsistenz.
🍲 Zubereitungstipp:
Der Geschmack ist mild und angenehm nussig. Er eignet sich hervorragend für Mischpilzgerichte. Tipp: Bei feuchtem Wetter ist die Huthaut klebrig und lässt sich leicht abziehen, was bei älteren Exemplaren für eine bessere Textur im Gericht sorgt.
☣ LEBENSGEFAHR: Verwechslung mit Knollenblätterpilzen!
Grüne Täublinge werden oft mit dem tödlich giftigen Grünen Knollenblätterpilz verwechselt. Wichtigste Unterschiede: Täublinge haben niemals einen Ring und niemals eine Scheide an der Stielbasis. Zudem bricht ihr Fleisch körnig-spröde wie ein Apfel und niemals faserig.

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Grasgrüner Birken-Täubling1
Ansicht von schräg oben. Markant ist die grünliche Hutfarbe. Die Mitte zeigt sich niedergedrückt und der Rand gefurcht.
Grasgrüner Birken-Täubling2
Ansicht von oben. Dieses Exemplar ist bereits weitgehend ausgewachsen. Deutlich zu erkennen ist der geriefte bzw. gefurchte Hutrand.
Grasgrüner Birken-Täubling3
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Erkennbar ist die bräunlich gefleckte Stielbasis. Der Stiel wird zu Basis hin (wie hier) oft etwas dünner.
Grasgrüner Birken-Täubling4
Blick auf die Hutunterseite. Die weißlichen Lamellen sind relativ dicht stehend und am Stiel angewachsen bis leicht herablaufend. Stellenweise lassen sich auch Gabelungen erkennen.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Frauentäubling (essbar)
Frauentäubling1
Ansicht von der Seite. Ein weiterer Hut hat sich auf dem Hut des Frauentäublings gebildet, sogesehen als siamesischer Zwilling. Ein äußerst seltener Anblick, den die meisten Pilzsammler nie zu Gesicht bekommen.
Frauentäubling2
Ansicht von schräg oben. Die Hutmitte ist schon relativ frühzeitig abgeflacht bis vertieft (wirkt teilweise sogar genabelt).
Frauentäubling3
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weiß, dicht gedrängt und ziemlich weich und biegsam (Wichtiges Erkennungszeichen - die Lamellen sind nicht so spröde wie bei anderen Täublingen und splittern daher auch nicht so leicht).

Grüngefelderter Täubling (essbar)
Grüngefelderter Täubling1
Ansicht von schräg oben. Die grünliche Oberfläche zeigt deutliche und z. T. relativ große Schollen.
Grüngefelderter Täubling2
Frontalansicht. Der Hutrand kann auch etwas gerippt sein.
Grüngefelderter Täubling3
Frontalansicht. Der weiße, runzelige Stiel ist oft unregelmäßig breit und kräftig.
Grüngefelderter Täubling4
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Die weißen bis cremefarbenen Lamellen sind relativ breit, spröde und eng stehend. Die Schneiden zeigen sich (häufig) braunfleckig.

Grüner Knollenblätterpilz (tödlich giftig)
Grüner Knollenblätterpilz1
Ansicht von schräg oben. Hervorragend zu erkennen ist die offen stehende (nicht anliegend!), weiße Volva. Auch die typisch grünliche Hutfarbe ist erkennbar.
Grüner Knollenblätterpilz2
Ansicht auf die Hutunterseite. Erkennbar sind die weißen, gedrängten, am Stiel nicht angewachsenen Lamellen. Gut zu erkennen ist auch die grünliche Verfärbung am Ring.
Grüner Knollenblätterpilz3
Frontalansicht auf ein junges Exemplar. Auffällig ist die markant grünliche Hutfarbe.
Grüner Knollenblätterpilz4
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Markant ist die grünliche Verfärbung am Ring.

Birken Spei-Täubling (giftig)
Birken Spei-Täubling1
Ansicht von leicht schräg oben. Die Farbe der Hutoberfläche ist variabel und kommt bei diesem Exemplar zart rosa daher. Zu erkennen ist auch die etwas niedergedrückte Hutmitte und der höckrige Hutrand.
Birken Spei-Täubling2
Frontalansicht auf Hut und Stiel. Der Stiel ist weiß, zylindrisch bis leicht keulenförmig und größer als der Hutdurchmesser.
Birken Spei-Täubling3
Ansicht von leicht schräg oben. Der Birken Spei-Täubling ist ein ziemlich kleiner Täubling. Dieses Exemplar ist bereits ausgewachsen.
Birken Spei-Täubling4
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind am Stiel angewachsen, weiß und stehen nicht sehr gedrängt.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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