Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 10
cm breit; variierend violett, lila, weinrot und weinbraun; Hutmitte oft dunkler, Huthaut vollständig abziehbar, bei trockenem Wetter samtig, bei feuchtem Wetter sehr schmierig
Hutunterseite:
Lamellen erst weiß, später ocker, angewachsen, z. T. leicht herablaufend
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 2
cm; keulenförmig, anfangs weiß, später gelblich bis bräunlich, meist hohl
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Amethyst-Täubling verdankt seinen Namen der wunderschönen, violetten bis purpurnen Hutfarbe, die oft an den Edelstein Amethyst erinnert. Die Hutmitte kann etwas dunkler oder fast schwärzlich gefärbt sein, während die Oberfläche bei feuchtem Wetter leicht klebrig glänzt. Ein ganz entscheidendes Merkmal zur Bestimmung ist der Geruch: Reibt man an der Stielbasis, verströmt der Pilz einen deutlichen Geruch nach Jodoform (Krankenhausgeruch/Apotheke). Da der äußerlich identische Jodoform-Täubling vorwiegend im Flachland bei Kiefern vorkommt, gibt der Fundort in höheren Lagen (Mittelgebirge und Alpen ab ca. 600 m bis 1.500 m) unter Fichten den entscheidenden Hinweis auf den Amethyst-Täubling.
🍳 Kulinarik & Vorbereitung
Der Amethyst-Täubling ist ein guter Speisepilz mit mildem Geschmack.
Geschmack: Das Fleisch ist mild und nussig; die Lamellen schmecken ebenfalls mild (wichtiges Merkmal bei Täublingen).
Zubereitung: Er eignet sich für alle Pilzgerichte. Der Jod-Geruch verfliegt beim Erhitzen vollständig.
Tipp: Nur junge, feste Exemplare sammeln, da ältere Pilze oft schnell madig werden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Der Basis-Test
Kratzen Sie vorsichtig an der außersten Stielbasis. Der typische Jodgeruch ist dort am intensivsten wahrnehmbar und unterscheidet diesen Pilz sicher von anderen violetten Täublingen wie dem Frauen-Täubling.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
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Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Zu erkennen ist, dass die Hutmitte bereits etwas gelbbraun ausblasst. Ebenso ist die Furchung am Rand erkennbar.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißlichen Lamellen sind am Stiel angewachsen und mäßig gedrängt stehend.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Dieses Exemplar ist bereits weitgehend ausgewachsen. Die Hutmitte ist etwas vertieft.
Blick von schräg oben. Dieser Täubling tritt in seiner Erscheinungsform wie viele andere Täublinge extrem variabel auf.
Ansicht von der Seite. Ein weiterer Hut hat sich auf dem Hut des Frauentäublings gebildet, sogesehen als siamesischer Zwilling. Ein äußerst seltener Anblick, den die meisten Pilzsammler nie zu Gesicht bekommen.
Ansicht von schräg oben. Die Hutmitte ist schon relativ frühzeitig abgeflacht bis vertieft (wirkt teilweise sogar genabelt).
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weiß, dicht gedrängt und ziemlich weich und biegsam (Wichtiges Erkennungszeichen - die Lamellen sind nicht so spröde wie bei anderen Täublingen und splittern daher auch nicht so leicht).
Blick von schräg oben auf ein älteres Exemplar. Typisch für Täublinge und insbesondere auch für den Frauentäubling ist das die Hutfärbungen sehr variabel sein können; in diesem Fall zeigt der Frauentäubling eine grünliche Färbung.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.