Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 7
cm breit; trüb fleischfarben, lila, kupferfarben oder rötlich braun; mürbe, in der Mitte oft ausblassend (gelb, bräunlich-gelb, oliv oder grünlich), Huthaut bei feuchter Witterung schmierig, trocken matt-körnig, samtartig, weit abziehbar, Rand radial gefurcht und matt körnig
Hutunterseite:
Lamellen weiß oder cremefarben, mäßig gedrängt, am Stiel angewachsen
Stiel:
max. Stielgröße 6
cm, max. Stielbreite 1
cm; weich, zerbrechlich, leicht eindrückbar, weiß oder rosa überlaufen, z. T. auch nur die Basis leicht rosa angehaucht, jung mehlig bereift
Fleisch:
weiß bis gelblich, weich, brüchig
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, breitelliptisch, isolierte und stachelige Warzen mit wenigen strichförmigen Verbindungen
typ.
Begleitpflanze:
Wald-Bingelkraut, Haselwurz, Echter Wurmfarn
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
unter Buchen ,
unter Eichen ,
Parkanlagen
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Rotstielige Reif-Täubling ist ein kleinerer Waldbewohner, der vor allem in Laubwäldern (gern bei Buchen oder Eichen) anzutreffen ist. Seinen Namen verdankt er der oft zarten, lila bis weinrötlichen Farbe des Hutes, die im trockenen Zustand oft matt oder fein "bereift" wirkt. Ein sehr typisches Merkmal ist der Stiel, der häufig (wenn auch nicht immer) einen zarten rosa oder rötlichen Hauch aufweist. Die Lamellen sind weißlich und bleiben dies auch lange, da das Sporenpulver reinweiß ist. Er ist ein eher zerbrechlicher Pilz, dessen Huthaut sich meist bis zur Hälfte abziehen lässt.
🍳 Kulinarik & Zubereitung
Der Rotstielige Reif-Täubling ist essbar.
Geschmackstest: Er gehört zu den mild schmeckenden Täublingen. Da er keine Schärfe aufweist, ist er für Speisezwecke geeignet.
Verwendung: Aufgrund seiner geringen Größe und des dünnen Fleisches ist er kein Ertragspilz, eignet sich aber gut als Ergänzung in einem Mischpilzgericht.
Hinweis: Nur festfleischige, junge Exemplare sammeln, da er schnell zerbrechlich und madig wird.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Stielfarbe & Geschmack
Achten Sie auf den Stiel: Ein rosa Hauch in Kombination mit einem milden Geschmack und reinweißen Lamellen führt meist direkt zu dieser Art. Die "Bereifung" des Hutes ist besonders bei trockenem Wetter ein gutes Hilfsmerkmal.
Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Zu erkennen ist, dass die Hutmitte bereits etwas gelbbraun ausblasst. Ebenso ist die Furchung am Rand erkennbar.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißlichen Lamellen sind am Stiel angewachsen und mäßig gedrängt stehend.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Dieses Exemplar ist bereits weitgehend ausgewachsen. Die Hutmitte ist etwas vertieft.
Blick von schräg oben. Dieser Täubling tritt in seiner Erscheinungsform wie viele andere Täublinge extrem variabel auf.
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zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
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Ansicht von der Seite. Ein weiterer Hut hat sich auf dem Hut des Frauentäublings gebildet, sogesehen als siamesischer Zwilling. Ein äußerst seltener Anblick, den die meisten Pilzsammler nie zu Gesicht bekommen.
Ansicht von schräg oben. Die Hutmitte ist schon relativ frühzeitig abgeflacht bis vertieft (wirkt teilweise sogar genabelt).
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weiß, dicht gedrängt und ziemlich weich und biegsam (Wichtiges Erkennungszeichen - die Lamellen sind nicht so spröde wie bei anderen Täublingen und splittern daher auch nicht so leicht).
Blick von schräg oben auf ein älteres Exemplar. Typisch für Täublinge und insbesondere auch für den Frauentäubling ist das die Hutfärbungen sehr variabel sein können; in diesem Fall zeigt der Frauentäubling eine grünliche Färbung.
Blick auf die Hutoberfläche, die in variablen Farbkompositionen vorkommen kann. Man kann die leicht niedergedrückte Mitte erkennen.
Frontalansicht auf eine Gruppe Brauner Ledertäublinge. Man sieht, dass der Hutrand sich im Laufe der Zeit immer mehr nach oben verbiegen kann.
Blick auf die Hutunterseite. Man sieht, dass die Lamellen am Stiel fast frei sind. Die Lamellen sind zudem relativ breit und bauchig. Ebenfalls kann man die langsame Verfärbung der Lamellen ins Ockerliche erkennen.
Ansicht von leicht schräg oben auf die Hutoberfläche eines Braunen Ledertäublings. Bei dieser Varität ist die Hutfarbe deutlich braun. Weiter lässt sich hier die meist dunklere Hutmitte gut erkennen.
Seitliche Ansicht. Dieses Exemplar befindet sich im mittleren Alter. Neben dem zylindrischen Stiel, kann man die leicht zurückgezogene Huthaut (s. Großansicht) erkennen.
Ansicht von oben. Gut zu erkennen sind in dieser Ansicht die Hutfarbe, die aber in variablen Tönen ausfallen kann sowie die Hutform.
Ansicht der Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die leich am Stiel herablaufenen Lamellen, die relativ dicht stehen und nur wenig splittern.
Schrägansicht von einem ausgegrabenen Exemplar. Auf diesem Bild lassen sich die Stiel, Lamellen- und Hutmerkmale erkennen.
Ansicht von schräg oben auf zwei Exemplare (vorderes Exemplar: mittleres Altersstadium, hinteres Exemplar: altes Altersstadium). Der Hutrand ist kammartig gerieft.
Ansicht von oben. Der Hut ist niedergedrückt und in der Mitte dunkler.
Ansicht auf die Hutunterseite. Die cremefarbenen Lamellen sind mäßig gedrängt und ausgebuchtet am Stiel angewachsen.
Frontalansicht auf ein altes Exemplar. Der Hut blasst gelbbraun-ocker aus. Der Stiel verfärbt sich ebenfalls deutlich ins Gelbliche.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.