Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 4
cm breit; blassgelb, ockergelb, gelborange; anfangs kegelig, dann gewölbt, schließlich abgeflacht, mit Buckel, Oberfläche flockig-körnig, alt oft radialrunzelig bis -faltig, jung Rand mit Velumresten, alt scharf
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel ausgerandet angewachsen, mit Zahn herablaufend, kaum gedrängt, erst weiß, später cremefarben bis hell ockergelblich
Stiel:
max. Stielgröße 6
cm, max. Stielbreite 0.5
cm; ockergelb, schlank, hohl, mit aufsteigendem, flockigen, oft aber undeutlichem Ring, von der Basis bis zum Ring orangebräunlich, grobschuppig-körnig, über dem Ring cremefarben, alt bräunlich
Fleisch:
gelblich, dünn
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
cremefarben, elliptisch, glatt, amyloid
typ.
Begleitpflanze:
Rotstängelmoos, Heidekraut
Geruch:
schwach erdig
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
nährstoffarmer Boden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
Wiese / grasige Plätze ,
Waldwiesen ,
unter Fichten ,
unter Kiefern ,
Mischwald ,
unter Buchen ,
Laubwald ,
unter Weißtannen ,
unter Birken
Wachstum:
August ,
September ,
Oktober ,
November ,
Dezember
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Amiant-Körnchenschirmling fällt durch seine lebhaft gelbbraune bis ockerfarbene Färbung und die charakteristisch körnige Hutoberfläche auf. Diese Körnung ist ein Überrest des Velum universale und lässt sich bei Berührung leicht abwischen. Der Stiel ist unterhalb der ringartigen Zone ebenso körnig-flockig strukturiert wie der Hut, während er darüber glatt und heller erscheint. Er ist ein typischer Bewohner von Moosflächen und Nadelstreu.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Ungenießbar
Obwohl er in manchen älteren Werken als essbar geführt wird, ist er aufgrund seines unangenehmen, erdigen bis muffigen Geschmacks und seiner geringen Größe als ungenießbar einzustufen. Es besteht zudem die Gefahr von Verwechslungen mit anderen, teils giftigen Schirmlingsartigen.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont vor allem in der Nadelstreu von Fichten und Kiefern, ist aber auch in Moosgesellschaften auf mageren Wiesen oder in Laubwäldern zu finden. Er bevorzugt saure Böden und fruktifiziert von August bis November, bei milder Witterung oft bis in den Dezember.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Körnigkeit & Lamellen
Achten Sie auf die feinkörnige Hutoberfläche und den Stiel, der "bis zu den Knien" (also bis zur Ringzone) gestiefelt-körnig ist. Ein wichtiges Merkmal zur Abgrenzung von ähnlichen Arten ist die Farbreaktion: Bei Kontakt mit Laugen (z. B. KOH) verfärbt sich die Huthaut des Amiant-Körnchenschirmlings meist weinrot bis dunkelbraun.
Frontalansicht. Am Rand kann man noch gut die Velumreste erkennen. Ebenfalls gut zu erkennen ist die körnige sowie faltige bis runzelige Hutoberfläche.
Ansicht von oben. Wieder gut zu erkennen sind die Velumreste am Hutrand sowie die faltige Hutoberfläche. Zudem ist die Bucklung zu erkennen.
Blick auf die Hutunterseite. Die cremefarbenen bis blass ockergelblichen Lamellen sind nicht gedrängt und am Stiel mit herablaufendem Zahn angewachsen.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist orangebräunlich; vom Ring ist bis auf ein paar letzte Flocken nichts mehr zu sehen.
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