Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 6
cm breit; jung weiß, später blau, auch ockerlich; halbrund, oft dachziegelig, weich, Oberfläche zottig, Rand scharf
Hutunterseite:
Röhren weiß, alt grau, bis 5 mm lang, Poren 3-4 pro mm, eckig
Stiel:
kein Stiel vorhanden, siehe Fruchtkörperbeschreibung
Fleisch:
weißlich bis bläulich, weich
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
graubläulich
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelholz ,
an / auf Baumstümpfen
Wachstum:
Januar ,
Februar ,
April ,
Mai ,
Juni ,
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
November ,
Dezember
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Blaue Saftporling ist ein kleiner, einjähriger Konsolenpilz, der vor allem durch seine weißlich-blaue bis kräftig jeansblaue Färbung besticht. Sein Fleisch ist im frischen Zustand weich, saftig und wasserhaltig – drückt man den Pilz, tritt oft eine klare bis bläuliche Flüssigkeit aus (namensgebend). Beim Eintrocknen wird der Pilz hart, schrumpft deutlich und verliert an Farbintensität. Er verursacht im Holz eine intensive Braunfäule.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Ungenießbar
Aufgrund seiner geringen Größe und der eher weichen bis zähen Konsistenz besitzt der Blaue Saftporling keinen Speisewert. Er wird allgemein als ungenießbar eingestuft.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont an abgestorbenem Nadelholz, mit einer starken Vorliebe für Fichte. Seltener findet man ihn an Kiefer oder Tanne. Er besiedelt meist liegende Stämme oder dicke Äste in feuchten Nadelmischwäldern. Die Fruchtzeit liegt zwischen August und November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Farbe & Saft
Achten Sie auf die Blaufärbung, die besonders an den Poren und bei Druck deutlich wird. Ein wichtiges Merkmal zur Abgrenzung vom ähnlichen Graublauen Saftporling (der eher an Laubholz wächst) ist das Substrat: Nadelholz ist der typische Standort für Spongiporus caesius.
Ansicht von schräg oben bis seitlich. Man erkennt gut die bläulich schimmernde Oberfläche des Pilzes. Die Farbe ist u. a. ein markantes Erkennungszeichen. Die Hutoberfläche ist zottig; der Hutrand scharf.
Blick auf die Hutunterseite. Erkennbar sind die weißen, relativ langen und eckigen Röhren.
Frontalansicht. Gut zu erkennen ist die zottige, fast stachelige Oberfläche.
Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Junge Exemplare des Blauen Saftporlings sind weiß. Zudem gibt es auch Varitäten die mehr in einer ockerlichen Farbe erscheinen.
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