Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 12
cm breit; zimtbraun, trocken ledergelb; bis 4 cm dick, 2-8 cm vom Substrat abstehend, halbkreis- bis nierenförmig, selten auch resupinat, einzeln oder reihig, selten auch dachziegelartig wachsend, Oberfläche leicht gewölbt, ungezont, matt, grubig, Rand ziemlich scharf, leicht abwärts gebogen
Hutunterseite:
Röhren bis zu 1 cm lang, Poren rundlich bis eckig, zimtbraun, 3-4 pro mm
Stiel:
kein Stiel vorhanden
Fleisch:
Trama relativ dickfleischig, weich, faserig, zimtbraun, verfärbt sich mit Lauge violett
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weißlich-hellbräunlich, elliptisch
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
pilzartig
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubholz ,
Nadelholz
Wachstum:
Januar ,
Februar ,
August ,
September ,
Oktober ,
November ,
Dezember
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Zimtartige Weichporling ist ein kleiner bis mittelgroßer Konsolenpilz mit einer charakteristischen zimtbraunen bis ocker-orangefarbenen Färbung. Er fühlt sich im frischen Zustand weich und wasserhaltig an, wird aber beim Trocknen leicht und korkig. Die gesamte Oberfläche (Hut und Poren) ist fast einfarbig zimtbraun. Er ist ein tückischer Giftpilz, da er keinerlei abschreckende Merkmale wie bitteren Geschmack oder stechenden Geruch aufweist.
☣ Giftwarnung: STARK GIFTIG!
Der Pilz enthält hohe Konzentrationen an Polyporsäure. Der Verzehr führt zum Hapalopilus-Syndrom mit schweren Störungen des Zentralnervensystems, Sehstörungen und Nierenschäden. Ein eindeutiges Anzeichen für eine Vergiftung ist die Violettfärbung des Urins.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont an abgestorbenem Laubholz, mit einer starken Vorliebe für Eiche und Buche, seltener an Birke oder Eberesche. Er verursacht im Holz eine Weißfäule und ist von Frühsommer bis Spätherbst an liegenden Stämmen und Ästen zu finden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Die Laugenreaktion
Ein absolut sicheres Erkennungsmerkmal ist die chemische Reaktion: Betupft man die Hutoberfläche oder die Poren mit einer Lauge (z. B. KOH oder Ammoniak), verfärbt sich das Fleisch sofort intensiv violett bis lila. Ohne diese Reaktion handelt es sich wahrscheinlich um eine harmlose Tramete oder einen anderen Porling.
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