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Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
1
cm - 5
cm breit; fleischbräunlich, hell braunrot; jung halbkugelig, bald kegelig bis glockenförmig, oft gebuckelt, Oberfläche kahl, Mitte dunkler, Rand gerieft und mit etwas überstehender, gefranster Huthaut
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet, mit Zahn angewachsen bis herablaufend, weißlich bis blass graurosa, später dunkler werdend, an verletzten Stellen dunkelrot gefleckt, Schneiden glatt
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 0.3
cm; zylindrisch, hohl, glatt, oft schwach bepudert, rosabräunlich oder hutfarben, oft büschelig wachsend
Fleisch:
dünn, wässrig rötlichbraun, bei Verletzungen sondern frische Fruchtkörper eine dunkelrote bis braunrote Flüssigkeit ab
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, breitelliptisch, glatt, amyloid
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
schärflich, rettichartig
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubholz ,
an / auf Baumstümpfen
Wachstum:
April ,
Mai ,
Juni ,
Juli ,
August ,
September ,
Oktober
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Große Bluthelmling wächst meist in büschelartigen Gruppen an morschem Totholz. Sein markantestes Merkmal ist der dunkle, weinrote Milchsaft, der bei Verletzungen (besonders am Stiel) sofort austritt. Der Hut ist oft glockig oder kegelig und am Rand fein gerieft. Charakteristisch ist auch der Hutrand, der oft mit kleinen, zahnartigen Überresten des Velums behangen ist. Er ist einer der wenigen Helmlinge, die eine so intensive "Blutung" zeigen.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Ungenießbar
Obwohl er nicht als giftig eingestuft wird, ist der Große Bluthelmling aufgrund seiner geringen Größe, des dünnen Fleisches und seines eher faden Geschmacks ungenießbar und für die Küche ohne Bedeutung.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont an moderndem Laubholz, besonders gerne an Buche, Eiche und Erle. Er besiedelt bevorzugt Baumstümpfe und liegende Stämme. Man findet ihn von April bis Oktober, oft in dichten Büscheln, die direkt aus dem Holz sprießen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Die "Blutprobe"
Brechen Sie ein Stück des Stiels ab: Tritt sofort ein dunkel-weinroter Saft aus, ist die Diagnose sicher. Zur Unterscheidung vom Purpurschneidigen Bluthelmling (Mycena sanguinolenta) hilft die Größe und der Standort: Der Große Bluthelmling ist deutlich kräftiger, wächst direkt an Holz und hat keine dunkelrot gesäumten Lamellenschneiden.
Ansicht von leicht schräg oben. Die Hutform ist kegelig bis glockig. Erkennbar ist der geriefte Rand.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel zeigt sich z. T. hin Hutfarben und blutet. Diese Blutung ist das entscheidende Merkmal. Der Purpurschneidige Bluthelmling blutet zwar ebenfalls rot, aber er ist wesentlich kleiner.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist wie hier oft etwas bepudert.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind etwas bauchig und am Stiel ausgebuchtet angewachsen. Die Schneiden sind meist rötlich punktiert, was hier aber nicht der Fall ist.
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Ansicht von schräg oben. Der Weißmilchende Helmling hat eine Hutfarbe, die von weißlich bis schwarzbraun variieren kann. Bei diesen Exemplaren sehen wir sowohl weißlich als auch kräftig braune Farbtöne.
Nahansicht. Die Hutoberfläche ist wellig gerieft und die Farbtöne sind in der Hutmitte generell dunkler als am Hutrand.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist grau bis graubraun mit weißlicher Spitze. Insbesondere am Stiel tritt auch bei Verletzungen mehr oder weniger eine weißliche Flüssigkeit aus (daher auch der Name!).
Blick auf die Hutunterseite. Die nicht sehr gedrängt stehenden Lamellen sind weißlich bis grauweißlich und sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen. Auch Gabelungen treten häufig auf.
Blick auf mehrere Exemplare. Die Hutoberflächen sind cremeocker mit bräunlichen, teilweise auch rosafarbenen Farbtönen. Des Weiteren sind Oberflächen gerieft.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind entfernt stehend, schmutzig weißlich und besitzen eine weinrötlich gefärbte Lamellenschneide.
Blick von oben auf mehrere Exemplare. Die Farbe der Hutoberfläche kann variieren und kann generell zwischen cremeocker, purpurbräunlich oder braunrötlich mit rosanen Farbtönen liegen. Der Hut ist meist gebuckelt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der dünne Stiel besitzt die die Farbtöne des Hutes.
Ansicht von leicht schräg oben. Die Hutoberfläche ist zu großen Teilen gerieft, in der Mitte dunkler und an Rand heller.
Ansicht von leicht schräg oben auf mehrere Exemplare. Die beiden linken Exemplare befinden sich in einem mittleren Altersstatium, das rechte Exemplar in einem jungen Altersstadium.
Blick auf die Hutunterseite. Markant sind die violett gefärbten Lamellenschneiden.
Blick auf ein ausgewachsenes Exemplar. Der Hut ist hier ganz flach ausgebreitet. Die Hutmitte ist dunkler, der Rand heller.
Ansicht von schräg oben. Gut zu erkennen ist der Buckel, der meist dunkler gefärbt ist. Insbesondere die Hutoberfläche des vorderen Exemplares zeigt die typischen, braunroten Flecken.
Ansicht von leicht schräg oben. Der Stiel ist röhrig und graubräunlich. Der Rostfleckige Helmling wächst meist auf moosigem Untergrund und auf Nadelstreu (Exemplare im Hintergrund), kann aber auch (Vordergrund) direkt an verrotendem Nadelholz vorkommen.
Blick auf liegende Exemplare. Die weißen Lamellen werden mit zunehmenden Alter rostfleckig.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen stehen eher etwas entfernt.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.