Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 10
cm breit; jung hell schwefelgelb, dann gelb, gelbgrün, lila getönt, zuletzt oft violettpurpurn; jung halbkugelig, dann gewölbt-ausgebreitet, Mitte oft niedergedrückt, Oberfläche feinsamtig, Rand nicht gerieft, alt mehr oder weniger furchig, Haut teilweise abziehbar
Hutunterseite:
Lamellen angewachsen bis leicht herablaufend, gedrängt, etwas speckig anzufühlen, jung weiß, später cremefarben bis schwefelgelb, alt strohgelb
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 2
cm; zylindrisch, Basis etwas verjüngt, jung weiß, später violett überhaucht
Fleisch:
weiß, hart
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
blass cremefarben, fast kugelig, warzig, unvollständig netzig
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Pfirsich-Täubling ist ein farbenfroher Pilz, dessen Erscheinungsbild stark variiert. Jung ist er oft hell-zitronengelb oder grünlich-gelb, bekommt aber mit zunehmendem Alter wunderschöne lila, violette oder purpurfarbene Töne, die oft wie ein feiner Hauch auf der Huthaut liegen. Die Oberfläche wirkt fein samtig oder matt (bereift). Auffällig ist der Geruch: Ältere Exemplare oder beim Trocknen riechen sie deutlich nach Krabben oder Heringslake (Trimetylamin), was typisch für diese Gruppe ist.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Essbar (Ausgezeichnet)
Der Pfirsich-Täubling ist ein hervorragender Speisepilz mit festem, nussigem Fleisch. Der fischige Geruch verfliegt beim Braten vollständig und weicht einem milden, angenehmen Aroma. Da er zu den milden Täublingen gehört, ist er auch für Anfänger (nach erfolgreicher Geschmacksprobe) sicher zu identifizieren.
🍂 Ökologie & Standort:
Er ist ein Mykorrhizapilz, der saure Böden bevorzugt und Kalkböden meidet. Man findet ihn vor allem in Laubwäldern unter Buchen und Eichen, seltener auch unter Fichten. Er erscheint von Juli bis September und liebt warme Sommerregen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Samtige Huthaut & Stiel
Achten Sie auf die matte, samtige Huthaut (nicht glänzend) und den Stiel, der oft einen violetten Hauch oder Schimmer aufweist. Die Lamellen sind auffallend biegsam und brechen nicht so leicht wie bei anderen Täublingen. Die Geschmacksprobe ist mild und nussig.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
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Ansicht von schräg oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Die Mitte ist niedergedrückt und der Rand rippig.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Man erkennt, dass die Huthaut bis etwa zur Hälfte abgezogen werden kann.
Ansicht auf ein relativ junges Exemplar. Die Huthaut ist ockergelb und die Hutform gewölbt. Der Stiel ist weiß und stämmig. Zur Basis hin wird er ein wenig breiter.
Ansicht auf die Hutunterseite. Der Stiel ist voll. Die Lamellen sind weißlich, eng stehend und am Stiel angewachsen.
Blick von oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Die Farbe der Hutoberfläche ist ausblassend; nur noch mittig zeigt sie sich hier blassgelb.
Frontalansicht. Der Pilz bildet wie hier im ausgewachsenem Zustand eine vertiefte Hutmitte aus. Im Alter kann der Hutrand wie hier eine leichte, höckrige Riefung zeigen.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen Lamellen zeigen einen cremeartigen Reflex; sind jung meist gedrängt und entfernen sich mit zunehmendem Alter.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Auch hier ist wieder die leicht höckrige Riefung am Hutrand zu erkennen (erscheint meist aber nur im Alter).
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.