Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 8
cm breit; hellbräunlich, hellocker, graugelb; 4-12 cm hoch, rundlich-eiförmig, oft stumpfkegelig, Oberfläche unregelmäßig wabenartig gekammert, innen hohl, rau, körnig, Hutrand mit dem Stiel verwachsen
Hutunterseite:
keine Hutunterseite vorhanden
Stiel:
max. Stielgröße 9
cm, max. Stielbreite 4
cm; weißlich bis blassgelb, wellig gefurcht, hohl, mit körnig-kleiiger Oberfläche, Basis oft verdickt
Fleisch:
weißlich, dünn, wachsartig, brüchig
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weißgelb
typ.
Begleitpflanze:
Veilchen
Geruch:
angenehm
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Humus
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Gebüsch ,
unter Obstbäumen ,
unter Eschen ,
unter Pappeln
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Die Speisemorchel ist ein exzellenter Speisepilz, der durch sein intensives, nussiges Aroma besticht. Da sie in der Natur vergleichsweise selten vorkommt und hohe Ansprüche an den Boden stellt, steht sie unter Naturschutz. Im Handel findet man sie daher fast ausschließlich in getrockneter Form. Getrocknete Morcheln haben den Vorteil, dass ihr Aroma durch den Trocknungsprozess sogar noch an Intensität gewinnt.
☣ Giftwarnung: Roh giftig (Hämolysine)
Wie alle Morcheln enthält auch die Speisemorchel im Rohzustand Hämolysine (blutauflösende Gifte). Diese werden durch Hitze zerstört. Der Pilz muss daher mindestens 15 Minuten lang gründlich durchgegart werden. Das Kochwasser von frischen Morcheln sollte sicherheitshalber weggeschüttet werden.
🍂 Ökologie & Standort:
Sie liebt kalkhaltige, lehmige Böden und ist oft in lichten Auwäldern, unter alten Eschen, auf Streuobstwiesen oder in kalkreichen Laubwäldern zu finden. Ihre Zeit ist das Frühjahr, meist von April bis Mai. Sie erscheint oft zeitgleich mit der Blüte der Anemone oder des Löwenzahns.
⚠ Schutzstatus & Sammelbestimmung:
Die Speisemorchel ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Das gewerbsmäßige Sammeln ist verboten. Für den Eigenbedarf dürfen jedoch geringe Mengen (ca. 1-2 kg pro Person/Tag, je nach Bundesland) entnommen werden. Bitte gehen Sie behutsam vor und hinterlassen Sie den Standort unbeschädigt.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Rundlich & Wabenartig
Im Gegensatz zur kegeligen Spitzmorchel ist der Hut der Speisemorchel eher rundlich bis eiförmig. Die Waben sind unregelmäßiger angeordnet und erinnern fast an einen Badeschwamm. Wichtig: Der Pilz ist innen komplett hohl und der Hutrand ist direkt mit dem Stiel verwachsen.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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Nahansicht. Die dunkle Hutoberfläche zeigen Längs- und Querrippen; somit erscheint die Oberfläche etwas wabenartig.
Ansicht von schräg oben. Die Hüte der Spitzmorchel zeigen sich walzenförmig oder wie hier spitzekegelig. Auch der Stiel ist runzelig. Die Spitzmorchel wächst wie hier am liebsten auf Rindenmulch.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.