Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
5
cm - 20
cm breit; violett, bräunlich-violett, alt hell- bis graulila ausblassend; anfangs gewölbt, später flach ausgebreitet, wellig verbogen, Oberfläche glatt, matt oder glänzend, Rand lange eingerollt und glatt
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel ausgebuchtet angewachsen, fast gedrängt, leicht vom Hutfleisch ablösbar, violett bis graulila
Stiel:
max. Stielgröße 12
cm, max. Stielbreite 3
cm; violett mit weiß-silbrigen Längsfasern, zylindrisch bis keulig, voll, Basis verdickt
Fleisch:
weißlich-lila, weich, zart
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
fleischrötlich, elliptisch, hyalin
typ.
Begleitpflanze:
Waldmeister
Geruch:
angenehm würzig
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Humus
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Nadelwald ,
Mischwald ,
Wiese / grasige Plätze ,
Gärten ,
unter Fichten ,
unter Buchen ,
unter Eichen ,
Kompost ,
Parkanlagen
Wachstum:
April ,
Mai ,
Juni ,
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
November
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Pilz ist essbar, kann jedoch Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. In diesem Fall sollte auf den Genuss dieses Pilzes verzichtet werden. Er zeichnet sich durch seine intensive violette Färbung und einen sehr charakteristischen, parfümierten oder süßlich-fruchtigen Geruch aus (oft mit Multivitaminsaft oder Irisblüten verglichen). Da er Frost verträgt, ist er ein klassischer Spätherbstpilz, der oft bis in den Dezember hinein zu finden ist.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Essbar (gut durchgaren!)
Der Pilz muss zwingend ausreichend erhitzt werden, da er im Rohzustand hämolytische Gifte enthält, die rote Blutkörperchen zerstören können. Diese werden durch Hitze neutralisiert. Manche Menschen reagieren dennoch mit individuellen Magen-Darm-Beschwerden. Er eignet sich hervorragend für Mischpilzpfannen oder sauer eingelegt.
🍂 Ökologie & Standort:
Er ist ein Streubewohner (Saprobiont) und wächst in Laub- und Nadelwäldern, oft in der dicken Nadelstreu von Fichten oder unter Buchen. Häufig findet man ihn auch in Gärten, Parks oder auf Komposthaufen. Er bildet oft auffällige Hexenringe oder weite Reihen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Geruch & Lamellen
Wichtigstes Merkmal ist der fruchtige Geruch und die Tatsache, dass sich die violetten Lamellen leicht vom Hutfleisch abschaben lassen. Vorsicht: Nicht verwechseln mit lila Schleierlingen (Cortinarien). Diese haben oft eine rostbraune Sporenpulver-Ablagerung auf dem Stiel (beim Rötelritterling ist das Sporenpulver hell-rötlich/creme) und besitzen einen spinnwebartigen Schleier (Cortina).
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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Ansicht von leicht schräg oben. Die Hutoberfläche zeigt sich in zarten, violettlichen Farbtönen. Die Hutform ist im Jungzustand meist halbkugelig-gewölbt, kann aber auch wie hier etwas kegelig sein.
Blick auf zwei junge Exemplare. Die Hutform ist hier noch ziemlich halbkugelig.
Blick auf die Hutunterseite eines liegendes Exemplares. Zu erkennen sind noch die faserigen Velumresten.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Stiel zeigt sich insgesamt auch in etwas violettlichen Farbtönen und ist zumeist zylindrisch bis leicht keulig.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.