Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 10
cm breit; leuchtend blut- bis kirschrot; jung halbkugelig, dann gewölbt bis ausgebreitet, später etwas niedergedrückt, Oberfläche glänzend, schmierig, im Alter etwas ausblassend, Rand glatt, kammartig gerieft, Huthaut abziehbar
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel ausgebuchtet angewachsen oder frei, weiß
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 2
cm; jung voll, fest, bald ausgestopft, weiß, brüchig
Fleisch:
brüchig, weiß, unter der Huthaut rosarot
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, rundlich, grobwarzig, fein netzig verbunden
typ.
Begleitpflanze:
Fieberklee, Tormoos
Geruch:
obstartig
Geschmack:
brennend scharf
bevorzugter
Boden:
saurer Boden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
Mischwald ,
unter Kiefern ,
unter Tannen ,
unter Fichten
Wachstum:
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
November
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Kirschrote Speitäubling macht seinem Namen alle Ehre: Sein Hut leuchtet in einem kräftigen, oft glänzenden Kirschrot, das bei Regen etwas ausblassen kann. Als typischer Täubling besitzt er ein sprödes Fleisch, das wie Kreide bricht, ohne zu fasern oder Milch abzusondern. Er bevorzugt sehr feuchte, saure Böden und ist daher oft in der Nähe von Mooren oder in moosigen Nadelwäldern zu finden. Sein Genuss führt zu unangenehmen Vergiftungserscheinungen, was ihm seinen bezeichnenden Namen eingebracht hat.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Giftig
Der Kirschrote Speitäubling ist giftig. Er verursacht das sogenannte gastrointestinale Harztier-Syndrom (heftiges Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen). Die Vergiftungssymptome treten meist sehr rasch nach der Mahlzeit auf. Er sollte unter keinen Umständen für Speisezwecke gesammelt werden.
🍂 Ökologie & Standort:
Er ist ein Mykorrhizapilz, der bevorzugt mit der Fichte oder der Kiefer (insbesondere der Moorkiefer) vergesellschaftet ist. Man findet ihn auf kalkfreien, sauren und sehr nassen Böden, oft direkt in Torfmoos-Polstern (*Sphagnum*) am Rande von Mooren oder in staunassen Nadelwäldern.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Standort & Geschmacksprobe
Achten Sie auf das extrem feuchte Habitat (Moor-Charakter). Ein wichtiges Merkmal ist der Geschmack: Ein winziges Stückchen Fleisch (nur kurz auf die Zungenspitze legen und danach unbedingt ausspucken!) schmeckt nach wenigen Sekunden brennend scharf. Die Huthaut lässt sich beim Speitäubling fast vollständig abziehen, das darunterliegende Fleisch ist oft leicht rötlich angehaucht.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
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Seitliche Ansicht. Dieses Exemplar befindet sich im mittleren Alter. Neben dem zylindrischen Stiel, kann man die leicht zurückgezogene Huthaut (s. Großansicht) erkennen.
Ansicht von oben. Gut zu erkennen sind in dieser Ansicht die Hutfarbe, die aber in variablen Tönen ausfallen kann sowie die Hutform.
Ansicht der Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die leich am Stiel herablaufenen Lamellen, die relativ dicht stehen und nur wenig splittern.
Schrägansicht von einem ausgegrabenen Exemplar. Auf diesem Bild lassen sich die Stiel, Lamellen- und Hutmerkmale erkennen.
Ansicht von leicht schräg oben. Die Farbe der Hutoberfläche ist variabel und kommt bei diesem Exemplar zart rosa daher. Zu erkennen ist auch die etwas niedergedrückte Hutmitte und der höckrige Hutrand.
Frontalansicht auf Hut und Stiel. Der Stiel ist weiß, zylindrisch bis leicht keulenförmig und größer als der Hutdurchmesser.
Ansicht von leicht schräg oben. Der Birken Spei-Täubling ist ein ziemlich kleiner Täubling. Dieses Exemplar ist bereits ausgewachsen.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind am Stiel angewachsen, weiß und stehen nicht sehr gedrängt.
Ansicht von leicht schräg oben auf ein etwas älteres Exemplar. Die Hutmitte ist niedergedrückt, die Huthaut ist typisch zinnoberrot und der Stiel ist rosa bis rötlich überhaucht.
Ansicht auf ein noch sehr junges Exemplar. Die Huthaut ist hier noch blasser rosarötlich.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weißlich bis cremefarben, mäßig gedrängt und am Stiel angewachsen. Der Stiel ist rosa überhaucht.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel hat eine keulige Form.
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haben.