pilze im internet
Startseite
 

Pilz-Suche:


››› Pilzwissen

››› Pilze A-Z

››› Pilzgalerie

››› Pilze züchten

››› Pilzrezepte

››› Heil-/Vitalpilze


Werbung


 


Violetter Lacktrichterling
(Laccaria amethystina)




Anzeige

Online Geld verdienen mit bezahlten Umfragen


Schnellnavigation

(Einfach mit dem Mauszeiger ~1 Sekunde auf ein Symbol zeigen um weitere Infos zu erhalten)

pilze steckbrief
pilze bilder
pilze doppelgänger
pilze sporen mikroskopisch
pilzgift
kaufen
vital- und heilpilze

 
[Ihre Meinung über diese Seite]

steckbrief

Kategorie/Art:
Lamellenpilze

Anzeige
Geld verdienen durch bezahlte Umfragen
jetzt anmelden und Punkte kassieren!


Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
2 cm - 5 cm breit; violett, im Alter und bei Trockheit ausblassend (kann dabei seine violette Farbe fast gänzlich verlieren); anfangs gewölbt, später ausgebreitet und meist etwas vertieft, oft unregelmäßig verbogen, Oberfläche glatt oder feinschuppig, hygrophan, Rand anfangs eingerollt
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel breit angewachsen, etwas herablaufend, dick, breit, entfernt stehend und auch violett
Stiel:
max. Stielgröße 10 cm, max. Stielbreite 0.8 cm; schlank, oft wellig verbogen, steif, voll, violett, weißlich längsgefasert
Fleisch:
dünn, elastisch, violettlich
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß, kugelig, stachelig
typ. Begleitpflanze:
Heidekraut, Waldmoose
Geruch:
schwach
Geschmack:
pilzartig
bevorzugter Boden:
Humus
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubwald , Nadelwald , Mischwald , unter Buchen , unter Eichen , unter Fichten , unter Tannen , unter Kiefern
Wachstum:
Juni , Juli , August , September , Oktober , November

Violetter Lacktrichterling1

Userbewertung:

Anzahl bisherige Mitglieder-Votes:21x

Erscheinungsf.
Ergiebigkeit
Vorkommen
Geschmack
Verwendbarkeit

Gesamtwert:
(Punkte)


Pilze bewerten können nur Mitglieder:

- zum Mitgliederbereich
- neu registrieren
- einloggen (über die Startseite)

Mitglieder haben an dieser Stelle die Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem Pilz einzusehen oder einzutragen.




 

 

 

 

 

 


💡 Wissenswertes & Tipps
Der Violette Lacktrichterling ist ein kleiner, aber auffälliger Waldbewohner, der oft in großen Gruppen in Laub- und Nadelwäldern (besonders unter Buchen) anzutreffen ist. Sein markantestes Merkmal ist die durchgehend tiefviolette Färbung von Hut, Lamellen und Stiel. Aber Vorsicht: Der Pilz ist "hygrophan", das heißt, er verliert bei Trockenheit seine Farbe und blasst fast weißlich-rosa aus. Die Lamellen stehen relativ entfernt und sind dicklich, was ihm ein fast künstliches, "lackartiges" Aussehen verleiht. Er ist ein treuer Begleiter vom Sommer bis in den späten Herbst hinein.
💡 Bestimmungs-Tipp: Der "Würmer-Check"
Obwohl er so klein und zierlich ist, wird der Violette Lacktrichterling überraschend häufig von Maden befallen. Da man dies von außen kaum sieht, sollte man den Pilz unbedingt bereits im Wald kurz längs durchschneiden. Ein weiteres wichtiges Merkmal sind die Lamellen, die im Gegensatz zu den meisten anderen lila Pilzen die gleiche intensive Farbe wie der Rest des Fruchtkörpers haben und niemals braun oder rostfarben werden.
📋 Gesetzliche Sammelbestimmung
Für den Violetten Lacktrichterling bestehen keine speziellen Artenschutz-Beschränkungen über das allgemeine Betretungsrecht hinaus. Dennoch gilt wie überall: Sammeln Sie nur für den Eigenbedarf in üblichen Mengen.
🍳 Kulinarik-Extra: Der optische Geheimtipp
In der Küche ist dieser Pilz ein kleiner Star, besonders für das Auge. Geschmack: Er ist mild und leicht süßlich-nussig. Der Stiel ist oft etwas zäh und sollte bei älteren Exemplaren entfernt werden. Zubereitung: Die Hüte behalten beim Kochen einen Teil ihrer violetten Farbe, was ihn zur perfekten Garnitur für Salate oder helle Saucen macht. Er lässt sich auch hervorragend trocknen und zu einem optisch ansprechenden Pilzpulver verarbeiten. Ein echter Geheimtipp für alle, die ihre Pilzpfanne farblich aufwerten wollen!

Anzeige

Online Geld verdienen mit bezahlten Umfragen

Violetter Lacktrichterling1
Frontalansicht. Charakteristisch für diesen relativ kleinen Pilz ist die durchgängige, violettliche Färbung.
Violetter Lacktrichterling2
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind ebenfalls violett und relativ breit. Zudem sind sie am Stiel angewachsen und etwas herablaufend.
Violetter Lacktrichterling3
Ansicht von schräg oben auf zwei Exemplare. Beim rechten Exemplar handelt es sich um eine etwas ausgeblasste Erscheinungsform.
Violetter Lacktrichterling4
Blick von oben auf die Hutoberfläche. Der Hut hat eine ausgebreitete Form. Manchmal kann es sogar vorkommen, dass der Hutrand etwas gerieft ist.
 

Mushroom-Toxin.de auf Facebook besuchen und folgen
Mushroom-Toxin.de auf Google+ folgen besuchen und folgen

 

Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Gemeiner Rettich-Helmling (schwach giftig)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Schwarzgezähnelter Rettich-Helmling (schwach giftig)
Schwarzgezähnelter Rettich-Helmling1
Ansicht von schräg oben auf zwei Exemplare (links ausgewachsenes, rechts mittleres Altersstadium). Die Hutoberfläche wirkt etwas wellig-gerunzelt.
Schwarzgezähnelter Rettich-Helmling2
Frontalansicht. Auch der Stiel hat einen violettlichen Farbton ist relativ dünn.
Schwarzgezähnelter Rettich-Helmling3
Ansicht von oben. Beim Exemplar rechts ist die Hutform noch etwas gewölbt, während sie links bereits ausgebreitet ist.
Schwarzgezähnelter Rettich-Helmling4
Blick auf die Hutunterseite. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal zu anderen Rettich-Helmlingen sind die schwärzlich gefärbten Lamellenschneiden.

Violetter Rötling (ungenießbar)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Lilablättriges Tausendblatt (unbedeutend)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Stahlblauer Rötling (schwach giftig)

Leider noch keine Bilder vorhanden


pilzfinder
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden haben.

[Tipp eingeben]
-Aktualisieren-

  pilzkommentar
Sie haben zu diesem Pilz noch etwas zu sagen oder eine Anmerkung. Hier können Sie ein entsprechendes Statement zu diesem Pilz veröffentlichen.

[Kommentar eingeben]
-Aktualisieren-
     
Pilzfinder-Tipp von unserem Gast Jürgen aus Frankfurt 
Diesen Pilz findet man bei feuchter, herbstlicher Witterung (der Pilz mag es wohl nicht ganz so warm) praktisch überall und er kommt häufig auch in Massen vor.



 
Pilz-Kommentar von unserem Gast Jürgen aus Frankfurt 
Der Pilz findet als Speisepilz häufig wenig Beachtung. Trotz seiner geringen Größe ist er aber nicht zu verachten. Zum einen findet man ihn häufig in wahren Massen. Zum Anderen ist er auch für Anfänger relativ leicht zu erkennen (größere Verwechslungsgefahr besteht für mich am ehesten mit dem Rettichhelmling). Und schlecht schmeckt er zudem auch nicht...




Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

Dieser Pilz wurde bisher 5917 mal angeklickt!