Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 7
cm breit; goldgelb; jung konvex, später abgeflacht, Mitte z. T. gebuckelt, oft schwach niedergedrückt, mit spitzen, dunkelbraunen bis olivschwärzlichen Schüppchen bedeckt, Mitte braunschwarz, Rand dünn und lange nach unten gebogen
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet am Stiel angewachsen, mit Zwischenlamellen, goldgelb, Schneiden glatt
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 1
cm; zylindrisch, oft seitlich stehend, voll, alt hohl, schwefelgelb, längsfaserig, jung feinschuppig
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Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Olivgelbe Holzritterling ist ein kleiner bis mittelgroßer Pilz, der durch seinen intensiven Kontrast zwischen goldgelbem Grund und oliv- bis schwarzbraunen Schuppen auffällt. Der Hut ist anfangs gewölbt und breitet sich später flach aus, wobei die Mitte oft etwas dunkler und dichter beschuppt bleibt. Die Lamellen sind leuchtend gelb und stehen recht eng. Da er direkt auf totem Nadelholz wächst, findet man ihn oft an Baumstümpfen oder liegenden Stämmen, wo er als Zersetzer eine wichtige Rolle im Stoffkreislauf des Waldes spielt.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Ungenießbar
Der Olivgelbe Holzritterling gilt als ungenießbar. Er hat keinen kulinarischen Wert, da sein Fleisch oft bitterlich schmeckt und die Konsistenz eher zäh-faserig ist. Zudem ist er in vielen Regionen recht selten und sollte daher allein aus Naturschutzgründen geschont werden.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont auf morschem Nadelholz, insbesondere an Stümpfen und liegenden Stämmen von Fichte und Kiefer, seltener an Tanne oder Lärche. Er bevorzugt höhergelegene, kühle Nadelwälder oder feuchte Moore und fruktifiziert von August bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Schuppen & Substrat
Achten Sie auf die Hutoberfläche: Die feinen, oliv-schwärzlichen Schuppen liegen auf einem goldgelben Grund. Wichtig ist der Standort: Er wächst direkt aus dem Holz (Holzritterling), niemals direkt auf dem Erdboden. Die Lamellen dürfen keinen Grünstich haben, sondern sollten rein gelb sein.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
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Ansicht von schräg oben auf mehrere, ausgewachsene Exemplare. Die goldgelben bis fuchsig-rötlichen Hutoberflächen sind hier etwas fleckig und z. T. etwas gebuckelt. Hierbei wirken die Hutränder etwas heller.
Blick auf die Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die Ausbuchtung der Lamellen sowie die beginnende Braunfleckung. Die Lamellen sind untermischt.
Blick von oben auf die Hutoberfläche. Die Hutform ist gewölbt-ausgebreitet.
Frontalansicht. Die Stiele werden mit zunehmenden Alter zunehmend rotbräunlich; wobei die Basis auch deutlich von weißem Myzelfilz überzogen sein kann.
Ansicht von leicht schräg oben. Gut zu erkennen ist die flockig-schuppige Oberfläche. Beim rechten Exemplar lässt sich auch die gelbe Grundfarbe erkennen.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind lebhaft gelb und gedrängt.
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Es gibt auch zahlreiche Zwischenlamellen.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist ähnlich gefärbt und geschuppt wie der Hut. Der obere Stielteil ist heller.
Ansicht von schräg oben. Erkennbar ist der gewölbte, schwefelgelbe Hut. Beim linken Exemplar erscheint die Hutform in einer abgeflachteren Variante mit leichtem Buckel.
Ansicht vom oben. Hier kann man jetzt beim genauen Hinsehen auch beim größeren Exemplar einen kleinen Buckel in der Hutmitte sehen. Zudem zeigt die Hutmitte hier eine leichte, braunrötliche Verfärbung bzw. Schuppung.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Die Lamellen sind nicht gedrängt und ausgebuchtet (mit einem Zahn) am Stiel angewachsen. Der Stiel ist ebenfalls schwefelgelblich und typisch verbogen.
Blick auf die Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die relativ breiten, schwefelgelben Lamellen.
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haben.