Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
5
cm - 12
cm breit; gelb, gelbbraun bis schwach rötlichbraun; jung halbkugelig, dann flach gewölbt, feucht schleimig, Rand lange eingebogen mit auffälligen Velumresten
Hutunterseite:
ausgebuchtet, erst cremegrau, auch mit bläulichem bis violettem Schimmer, später ockerbraun bis rostbraun, Schneiden weisslich, eng stehend mit Zwischenlamellen
Stiel:
max. Stielgröße 12
cm, max. Stielbreite 2.5
cm; stämmig-fest, zylindrisch, weisslich, besonders im unteren Bereich mit ockerbraunen Velumresten behangen, oft an der Stielbasis etwas verdreht
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Gelbgestiefelte Schleimkopf ist einer der stattlichsten und schönsten Schleierlinge unserer Region. Sein Hut ist goldgelb bis ockergelb, bei Feuchtigkeit stark schleimig und am Rand oft mit feinen, dunkleren Velumsresten besetzt. Das markanteste Merkmal ist jedoch der Stiel: Er ist auf weißlichem Grund mit mehreren auffälligen, leuchtend gelben bis ockerbraunen Schuppengürteln "gestiefelt". Im Gegensatz zu vielen anderen Schleimköpfen sind seine Lamellen jung eher blass gräulich-weißlich bis tonfarben und zeigen keinen violetten Schimmer. Er ist ein treuer Begleiter der Birke.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Essbar
Der Gelbgestiefelte Schleimkopf ist ein guter Speisepilz mit festem, weißem Fleisch. Da die Huthaut sehr schleimig ist, empfiehlt es sich, diese vor der Zubereitung abzuziehen. Er hat einen milden Geschmack und eignet sich hervorragend als fester Füllpilz für Pilzgerichte. Er sollte jedoch nur gesammelt werden, wenn die Merkmale (Birke + gelbe Stielgürtel) eindeutig sind.
🍂 Ökologie & Standort:
Er ist ein Mykorrhizapartner der Birke (Betula). Man findet ihn in lichten Wäldern, Parks oder Moornähe, sofern Birken vorhanden sind. Er bevorzugt eher feuchte, saure bis neutrale Böden. Seine Hauptzeit ist von Juli bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Stielgürtel & Baumpartner
Achten Sie auf die leuchtend gelben Schuppenzonen am Stiel, die wie kleine Etagen wirken. Wenn der Pilz bei Birken wächst und die Lamellen im jungen Zustand weißlich-tonfarben (nicht violett!) sind, ist die Bestimmung als Cortinarius triumphans sehr sicher.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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Frontalansicht. Die Hutoberfläche zeigt sich semmel- bis ockerfarben und ist in der Mitte etwas kräftiger und wird zum Rand hin heller.
Blick auf die Hutunterseite. Auf den Lamellenschneiden kann man eingetrocknete, dunkle Tröpfchen erkennen.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der weiße, feinflockige Stiel ist meist gleichmäßig dick und hat an der Basis einen wurzelartigen Fortsatz.
Blick auf die Hutunterseite. Die ausgebuchtet angewachsenen Lamellen sind relativ dicht stehend und mit Zwischenlamellen untermischt. Jung sind sie weißlich und im Alter werden sie tonfarben.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.