Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
0.2
cm - 0.3
cm breit; goldgelb, orangegelb; zerbrechlich, aufrecht, z. T. oben keulig etwas verdickt, Spitze abgerundet oder spitz
Hutunterseite:
keine Hutunterseite vorhanden
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 0.3
cm; keine Unterscheidung zwischen Stiel und Fruchtkörper möglich, Fruchtkörper sind oft büschelig miteinander verwachsen
Die Goldgelbe Wiesenkeule wächst meist gesellig in kleinen Gruppen. Ihre Fruchtkörper sind unverzweigt, zylindrisch bis leicht abgeflacht und werden etwa 3 bis 7 cm hoch. Die Farbe ist ein kräftiges Goldgelb bis Dottergelb, wobei die Spitze im Alter oft eintrocknet und sich bräunlich verfärbt. Von der sehr ähnlichen Gelben Wiesenkeule unterscheidet sie sich makroskopisch kaum, hat aber eine tendenziell etwas mattere Oberfläche. Die Bestimmungssicherheit bringt oft erst der Blick auf die markanten, höckerig-stachligen Sporen.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Kein Speisepilz
Obwohl die Goldgelbe Wiesenkeule nicht als giftig gilt, ist sie aufgrund ihrer geringen Größe, der zähen Konsistenz und des fehlenden Eigengeschmacks als Speisepilz unbedeutend und wird als ungenießbar eingestuft. Zudem sollten diese ökologisch wertvollen Pilze aufgrund ihrer Seltenheit an ihren Standorten verbleiben.
🍂 Ökologie & Standort:
Dieser Pilz ist ein typischer Bewohner von nährstoffarmem Grasland, wie Magerrasen, ungedüngten Wiesen, Friedhöfen oder Waldrändern. Er bevorzugt moosige Stellen zwischen Gräsern. Als Mykorrhizapartner von Gräsern oder Moosen ist er auf eine intakte, nicht durch Düngung gestörte Umgebung angewiesen. Die Fruchtkörper erscheinen von August bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Form & Standort
Achten Sie auf die unverzweigten, gelben Keulen im Moos. Wenn die Keulen beim Trocknen deutlich chromgelb bleiben und nicht ausblassen, ist dies ein Hinweis auf die Gattung Clavulinopsis. Eine sichere Unterscheidung von C. luteoalba gelingt durch die Geschmacksprobe (diese schmeckt oft leicht nach Talg).
Blick von leicht schräg oben. Die Goldgelbe Wiesenkeule zeigt sich in den namensgebeden Farben. Auch die orangefarbenen Beitöne sind häufig.
Nahansicht. Die Spitzen können abgerundet oder auch ein wenig spitz sein; es gibt aber keine Verästelungen oder Höcker.
Ansicht von leicht schräg oben auf eine kleine Gruppe Goldgelber Wiesenkeulen. Die Fruchkörper können auch mal büschelig verwachsen. Oft sind die Fruchkörper auch etwas breitgedrückt und auch etwas verdreht.
Blick von oben. Die hier etwas abgerundeten Enden sind gut zu erkennen. Eine Unterscheidung zwischen Stiel und Fruchtkörper ist praktisch nicht möglich.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
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Ein Klebriger Hörnling in Frontalansicht. Zu erkennen sind die meist zweifachen Verästelungen in der Spitze.
Ein Klebriger Hörnling in Nahansicht. Der Pilz ist durch seine leuchtende Farbe gut zu erkennen.
Ansicht eines Klebrigen Hörnlings von schräg oben. Die Erscheinungsform erinnert ein bisschen an eine Koralle.
Eine weitere Frontalansicht. Der Klebrige Hörnling lässt sich von der essbaren Goldgelben Koralle gut unterscheiden, da bei ihr die Verästelungen wesentlich stärker ausgeprägt sind. Des Weiteren geht die Farbe der Goldgelben Koralle eher ins Goldgelbene.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.