Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 7
cm breit; ockerfarben, hellbraun, gelbbraun; kreisförmig-eingedellt, flach gewölbt, manchmal auch seitlich eingedellt, Rand meist etwas eingerollt und deutlich borstig
Hutunterseite:
Poren wabenartig und am Stiel herablaufend, polygonal längsgestreckt, bis 2 mm lang und 1 mm breit, weißlich bis cremefarben
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 1
cm; voll, hellbraun, sitzt zentral oder etwas exzentrisch und ist zur Basis hin etwas verdickt
Fleisch:
zäh, hellbraun-weißlich, lederartige Schicht zwischen Röhren und Hut
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß bis cremefarben, zylindrisch bis ellipsoid, dünnwandig, glatt, hyalin
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
angenehm pilzig
Geschmack:
mild bis bitter
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubholz ,
auf Laubholzresten
Wachstum:
April ,
Mai ,
Juni ,
Juli
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Borstrandige Stielporling ist ein kleiner bis mittelgroßer Stielporling mit einem kreisrunden, in der Mitte meist tief genabelten Hut. Die Hutoberfläche ist ocker- bis dunkelbraun und oft mit feinen Schüppchen bedeckt. Das markanteste Erkennungsmerkmal ist der Hutrand, der mit feinen, abstehenden Borsten (Wimpern) gesäumt ist. Die Unterseite weist recht große, eckige bis rautenförmige Poren auf, die weißlich bis cremefarben sind und weit am Stiel herablaufen. Der Stiel ist meist zentralständig, zäh und farblich dem Hut ähnlich oder etwas heller.
🍳 Verwendung: Kein Speisepilz
Aufgrund seiner extrem zähen, lederartigen Konsistenz ist der Borstrandige Stielporling als Speisepilz völlig ungeeignet und wird als ungenießbar eingestuft. Er besitzt zudem kein nennenswertes Aroma.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont an abgestorbenem Laubholz, besonders gerne an am Boden liegenden Ästen oder Zweigen von Buche, Eiche, Birke oder Erle. Er bevorzugt lichte Laubwälder, Waldränder oder Parks. Im Gegensatz zu vielen anderen Porlingen ist er ein typischer Frühjahrspilz, der bereits ab April erscheint, kann aber bei passender Witterung bis in den Sommer hinein gefunden werden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Wimpernrand & Porenform
Achten Sie auf den bewimperten Hutrand (Lupe!) und die für einen so kleinen Pilz auffallend großen, eckigen Poren auf der Unterseite. Diese Kombination macht ihn unter den Stielporlingen fast unverwechselbar.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Die Hutoberfläche ist leicht gezont und zeigt sich in gelben und braunen Farbtönen. Leider ist die Oberfläche durch Tierfraß beschädigt.
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Gut zu erkennen sind die unterschiedlichen Hutformen. Das rechte Exemplare ist flach ausgebreitet bis etwas niedergedrückt, das mittlere Exemplar ist weitgehend flach ausgebreitet und die linken Exemplare sind flach gewölbt.
Nahansicht auf zwei ausgewachsene Exemplare. Auffällig ist, dass die Hutmitte sehr häufig angefressen ist oder zumindest so wirkt.
Blick auf die Hutunterseite. Gut erkennbar sind die engen, weißlichen Poren.
Nahansicht. Auffällig sind der dünne Hutrand und die schwärzliche Hutmitte.
Ansicht von oben. Die Hutmitte ist meist vertieft, die Hutfarbe meist kastanienbraun und die Hutmitte ist wie hier meist deutlich dunkler (schwärzlich).
Blick auf die Hutunterseite. Der Stiel ist auffällig dunkel (schwärzlich) gefärbt. Die Poren sind hiervon farblich deutlich abgesetzt.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen-cremefarbenen Röhren/Poren sind mäßig eng und laufen deutlich am Stiel herab.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.