Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
Der Graublättrige Helmling besitzt einen glockig-kegeligen Hut, der bis zu 3 cm breit wird. Die Hutfarbe reicht von aschgrau über graubraun bis hin zu fast schwärzlich im Zentrum, wobei der Rand oft heller und deutlich gestreift ist. Die Oberfläche ist glatt und bei Feuchtigkeit leicht schmierig. Die Lamellen sind namensgebend grau bis graubeige, oft mit einem weißlichen Schneidenrand. Der Stiel ist hohl, recht zerbrechlich, glatt und von ähnlicher Farbe wie der Hut, an der Basis oft mit feinen weißen Myzelhaaren besetzt.
🍳 Verwendung: Ungenießbar
Aufgrund seiner geringen Größe, des dünnen Fleisches und der unsicheren Speisewert-Lage innerhalb der Gattung Mycena gilt dieser Pilz als ungenießbar. Zudem besteht bei kleinen grauen Helmlingen immer die Gefahr von Verwechslungen mit giftigen Arten.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst vorzugsweise auf Grasplätzen, Wiesen, Waldweiden oder zwischen Moos an Waldrändern. Im Gegensatz zu vielen anderen Helmlingen wächst er seltener direkt auf Holz, sondern eher auf humosen Böden oder zwischen Pflanzenresten. Er erscheint gesellig von September bis Dezember.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Standort & Geruch
Achten Sie auf den Fundort im Gras. Wenn man den Pilz zwischen den Fingern zerreibt, nimmt man oft einen schwachen, aber deutlichen Nitratgeruch (ähnlich wie Schwimmbad oder Chlor) wahr. Die grauen Lamellen unterscheiden ihn von vielen weißblättrigen Verwandten.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
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Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Zu erkennen ist der etwas gebuckelte und geriefte Hut. Der Hut ist in der Mitte etwas dunkler und am Rand etwas heller.
Ansicht von schräg oben auf zwei Exemplare. Erneut ist die Bucklung gut zu erkennen. Hut und Stiel zeigen sich in graubräunlichen Farbtönen.
Ansicht von leicht schräg oben auf zwei Exemplare. Beide Exemplare befinden sich in einem mittleren Altersstadium.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel zeigt sich fadenförmig und ist an der Basis dunkler gefärbt als aufwärts. Die Basis zeigt zudem weißliche Fibrillen.
Ansicht von schräg oben. Der Weißmilchende Helmling hat eine Hutfarbe, die von weißlich bis schwarzbraun variieren kann. Bei diesen Exemplaren sehen wir sowohl weißlich als auch kräftig braune Farbtöne.
Nahansicht. Die Hutoberfläche ist wellig gerieft und die Farbtöne sind in der Hutmitte generell dunkler als am Hutrand.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist grau bis graubraun mit weißlicher Spitze. Insbesondere am Stiel tritt auch bei Verletzungen mehr oder weniger eine weißliche Flüssigkeit aus (daher auch der Name!).
Blick auf die Hutunterseite. Die nicht sehr gedrängt stehenden Lamellen sind weißlich bis grauweißlich und sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen. Auch Gabelungen treten häufig auf.
Ansicht von schräg oben. Die Hutform ist glockig-gewölbt mit einer Nabelung und die Hutfarbe graubräunlich. Deutlich zu erkennen ist die Hutriefung.
Ansicht von oben. Die (dunkleren!)Riefungen reichen praktisch bis zur Hutmitte
Blick auf zwei liegende Exemplare. Der Stiel ist glatt, die weißlich-grauen Lamellen sind in diesem Altersstadium am Stiel etwas aufsteigend.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind ziemlich entfernt stehend und auch z. T. gegabelt.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.