Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
1
cm - 3
cm breit; feucht rotbraun mit lilabraunen Beiton, trocken von der Mitte her heller braun mit deutlichem Rand; zuerst halbkugelig-kegelig, dann glockig-gewölbt, nie ganz flach ausgebreitet, Oberfläche glatt und matt, hygrophan
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel breit angewachsen, erst blass graubraun, dann marmoriert, alt schwarzbraun mit einem purpurfarbenen Beiton, Schneiden weißlich
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 0.3
cm; zylindrisch, glatt, hohl, etwas blasser als der Hut
Fleisch:
bräunlich, dünn
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
purpurbraun, zitronen- bis mandelförmig, feinwarzig, rau
Der Heu-Düngerling ist ein kleiner, unauffälliger Pilz mit einem glockig-kegeligen Hut, der bis zu 3 cm breit wird. Die Hutfarbe ist stark hygrophan: Im feuchten Zustand ist er dunkelbraun bis schokoladenbraun, beim Austrocknen wird er von der Mitte her deutlich heller und nimmt eine beige-braune oder ledergelbe Farbe an, wobei oft ein dunklerer Randstreifen stehen bleibt. Die Lamellen sind jung braun und werden später durch das Sporenpulver dunkelbraun gefleckt (gescheckt), jedoch nie ganz schwarz. Der Stiel ist hohl, recht brüchig, bräunlich gefärbt und oft bereift.
⚠ Giftwarnung: Giftverdächtig / Ungenießbar
Der Heu-Düngerling wird meist als ungenießbar geführt, steht aber im Verdacht, geringe Mengen an Psilocybin zu enthalten (insbesondere in Nordamerika nachgewiesen). In Europa gilt er als giftverdächtig, da er Magen-Darm-Beschwerden oder in seltenen Fällen leichte psychoaktive Wirkungen auslösen kann. Eine Verwechslungsgefahr mit tödlich giftigen Risspilzen macht ihn zudem gefährlich.
🍂 Ökologie & Standort:
Er ist ein reiner Saprobiont und wächst auf gedüngten Wiesen, Weiden, Parkanlagen und Hausrasen. Er ernährt sich von abgestorbenen Gräsern und Humus. Er ist ein typischer Sommer- und Herbstpilz, der von Mai bis Oktober, oft massenhaft nach Gewitterregen, erscheint.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Scheckige Lamellen & Sporenfarbe
Achten Sie auf die gescheckten Lamellen (typisch für Düngerlinge) und das dunkelbraune Sporenpulver. Im Gegensatz zum sehr ähnlichen Glockendüngerling ist das Sporenpulver beim Heu-Düngerling deutlich braun und nicht tiefschwarz. Zudem sind die Sporen unter der Lupe oft fein warzig.
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Ansicht von schräg oben. Zu erkennen ist die kleine Papille oben am Hut, die typisch für den Behangenen Düngerling ist.
Ansicht Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die weißen Schneiden und die angehefteten, marmorierten, grauen Lamellen.
Nahansicht. Zu erkennen sind die Velumreste am Hutrand und die kleine Papille oben am Hut.
Ansicht von oben. Gut zu erkennen ist wieder die Papille sowie der graue, glockige Hut.
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