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Eichhase
(Polyporus umbellatus)




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Kategorie/Art:
Porlinge

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Wertigkeit:
jung essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
1 cm - 50 cm breit; hellbräunlich, graubräunlich; 10-30 cm hoch, Einzelhüte 1-4 cm breit halbkugelig, aus einem unterirdischen, schwarzen, knollenartigen Sklerotium, das an den Wurzeln befallener Bäume sitzt, reich verzweigt mit vielen Einzelhüten hervorwachsend, Einzelhüte dünn, in der Mitte genabelt bis leicht niedergedrückt, radialfaserig gestrichelt, Rand wellig
Hutunterseite:
Röhren 1-2 mm lang, an den Stielen herablaufend, Poren 1-3 pro mm, weißlich-cremefarben
Stiel:
max. Stielgröße 10 cm, max. Stielbreite 2 cm; meist zentral, aber auch exzentrisch, weißlich, aus einem gemeinsamen Stamm wachsend
Fleisch:
weißlich, dünn, weich
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weißlich, kurzelliptisch bis zylindrisch
typ. Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
jung angenehm mehlartig, auch anisartig, alt unangenehm
Geschmack:
nussartig, alt bitter
bevorzugter Boden:
Holz
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubwald , unter Buchen , unter Eichen
Wachstum:
Juli , August , September , Oktober

Eichhase1

Userbewertung:

Anzahl bisherige Mitglieder-Votes:1x

Erscheinungsf.
Ergiebigkeit
Vorkommen
Geschmack
Verwendbarkeit

Gesamtwert:
(Punkte)


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💡 Wissenswertes & Tipps

Der Eichhase bildet imposante, bis zu 50 cm breite Fruchtkörper aus, die aus hunderten kleiner, kreisrunder Einzelhüte bestehen. Die Hüte sind meist 1 bis 4 cm breit, hellbraun bis graubraun gefärbt und in der Mitte oft leicht vertieft (genabelt). Das gesamte Gebilde entspringt einem stark verzweigten Stielsystem, wobei jeder Einzelhut auf einem zentralen Stielchen sitzt. Das Fleisch ist weiß, im jungen Zustand angenehm weich und besitzt einen nussigen Geruch, wird im Alter jedoch zäh.

🍳 Verwendung: Ausgezeichneter Speisepilz / Vitalpilz
Jung ist der Eichhase ein erstklassiger Speisepilz mit festem Fleisch und feinem Aroma. In der Naturheilkunde wird er als Vitalpilz (Zhu Ling) besonders zur Unterstützung des Immunsystems und aufgrund seiner entwässernden Wirkung geschätzt.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Parasit oder Saprobiont am Fuße von lebenden oder toten Laubbäumen, bevorzugt bei Eichen oder Buchen. Der Pilz entspringt einem unterirdischen Dauerorgan (Sklerotium) und liebt wärmebegünstigte Standorte. Er erscheint meist von Juli bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Runde Hüte & Zentralstiel
Das wichtigste Merkmal zur Unterscheidung vom Klapperschwamm sind die kreisrunden Einzelhüte, die jeweils einen zentralen Stielansatz haben. Der Klapperschwamm hat hingegen fächerförmige Hüte mit seitlichem Stiel.

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Eichhase1
Ansicht von schräg oben. Das Wachstum erfolgt aus einem gemeinsamen Strunk. Hieraus wachsen wieder zahlreiche Verästelungen (ähnlich wie bei einem Baum oder Busch).
Eichhase2
Ansicht von schräg oben. Die Hutmitte ist häufig vertieft bis genabelt; der Rand ist besonders bei den älteren Exemplaren wellig. Insgesamt sind die Hüte sehr dünn.
Eichhase3
Nahansicht. Die weißen Poren laufen weit am Stiel herab.
Eichhase4
Nahansicht. Die hell- bis graubräunlichen Hutoberflächen zeigen sich insgesamt radialfaserig.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Gemeiner Klapperschwamm (essbar)
Gemeiner Klapperschwamm1
Ansicht von leicht schräg oben. Die Oberfläche der einzelnen Hüte zeigen sich meist in graubräunlichen Farbtönen; zudem sind die Oberflächen etwas gerunzelt. Hier zu bemerken: normalerweise bildet der Pilz VIEL mehr einzelne Hüte als hier zu sehen aus.
Gemeiner Klapperschwamm2
Frontalansicht. Auf der Hutunterseite finden sich weißliche Poren, die am Stiel herablaufen.

Riesenporling (jung essbar)
Riesenporling1
Seitliche Frontalansicht auf Riesenporlinge. Gut zu erkennen ist die enorme Größe der Fruchtkörper. Diese Exemplare sind in einem mittleren bis älteren Stadium.
Riesenporling2
Ansicht auf ein junges Exemplar eines Riesenporlings. Der Fruchtkörper ist hier zungenförmig. Gut zu erkennen sind auch die weißen, kurzen Poren.
Riesenporling3
Seitliche Frontalansicht von etwas weiter weg. Auch hier kann man wieder die gelbbraunen, riesigen Fruchtkörper bestaunen.
Riesenporling4
Ansicht von oben auf ein altes Exemplar. Dieser Riesenporling ist bereits am verrotten.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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