Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 25
cm breit; rötlich-kastanienbraun; anfangs gewölbt, dann abgeflacht bis trichterförmig, zum Rand hin gelblich, in der Mitte schwärzlich, glatt, glänzend, Rand sehr dünn, flatterig und gewellt
Hutunterseite:
Röhren bis 2 mm lang und am Stiel herablaufend
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 2
cm; zentral oder exzentrisch, grauschwarz, matt, Stielspitze deutlich zur helleren Porenschicht abgegrenzt
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Kastanienbraune Stielporling bildet 2 bis 25 cm breite, oft trichterförmige oder fächerartige Hüte aus. Die Oberfläche ist kahl, glatt und bei feuchter Witterung etwas fettig glänzend. Farblich variiert er von kastanien- bis schwarzbraun, wobei der Rand oft etwas heller (ocker- oder olivbraun) und scharfkantig ist. Die Unterseite ist mit einer sehr feinen, weißen bis cremefarbenen Porenschicht bedeckt, die am Stiel herabläuft. Ein wichtiges Merkmal ist der Stiel, der zur Basis hin auffällig schwarz-samtig gefärbt ist.
🍳 Verwendung: Kein Speisepilz
Der Pilz ist aufgrund seiner extrem zähen, lederartigen bis holzigen Konsistenz ungenießbar. Er besitzt keinen nennenswerten Speisewert.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont an abgestorbenen Stämmen und Ästen von Laubbäumen, besonders gerne an Buche, Eiche, Weide oder Erle. Man findet ihn oft an liegenden Stämmen in feuchten Laubwäldern oder Auwäldern. Die Fruchtkörper erscheinen meist vom Frühsommer bis zum Spätherbst (Mai bis November) und können recht langlebig sein.
? Bestimmungs-Tipps:
Achten Sie auf die Kombination aus der glatten, dunklen Hutoberfläche und dem unten schwarzen Stiel. Im Gegensatz zum Schwarzfuß-Stielporling (Picipes melanopus) ist der Kastanienbraune Stielporling am Hut kahl und nicht feinfilzig oder schuppig.
Nahansicht. Auffällig sind der dünne Hutrand und die schwärzliche Hutmitte.
Ansicht von oben. Die Hutmitte ist meist vertieft, die Hutfarbe meist kastanienbraun und die Hutmitte ist wie hier meist deutlich dunkler (schwärzlich).
Blick auf die Hutunterseite. Der Stiel ist auffällig dunkel (schwärzlich) gefärbt. Die Poren sind hiervon farblich deutlich abgesetzt.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen-cremefarbenen Röhren/Poren sind mäßig eng und laufen deutlich am Stiel herab.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.