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Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2.5
cm - 8
cm breit; blass lederfarben, gelblich- bis rötlichocker; schon früh flach bis trichterartig vertieft, meist ohne Buckel, Huthaut samtig-filzig, Rand oft unregelmäßig gelappt und gekerbt
Hutunterseite:
Lamellen etwas herablaufend, schmutzig weißlich-cremefarben, teilweise gegabelt
Stiel:
max. Stielgröße 6.5
cm, max. Stielbreite 1
cm; zylindrisch, Basis leicht verdickt, wie der Hut oder dunkler gefärbt, ocker- bis rötlichbraun, auffallend rissig-faserig
Fleisch:
dünn, weiß
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weißlich, cremefarben, elliptisch, glatt
typ.
Begleitpflanze:
Heidelbeere, Besenheide, Moose, Waldgräser
Geruch:
pilzig, fruchtartig
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
Mischwald ,
unter Fichten ,
unter Kiefern
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Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Kerbrandige Trichterling (Infundibulicybe costata) ist ein mittelgroßer Blätterpilz mit einer charakteristischen trichterförmigen Gestalt. Sein auffälligstes Merkmal ist der namensgebende gekerbte oder wellig-furchige Hutrand, der besonders bei älteren Exemplaren deutlich ausgeprägt ist. Die Farbe des Hutes reicht von ocker- bis rotbräunlich, wobei die Oberfläche matt und fein filzig erscheint. Das Fleisch ist eher dünn, weißlich und besitzt einen schwachen, aber angenehmen Geruch.
🍳 Verwendung: Speisepilz (Mittelmäßig)
Er wird als essbar eingestuft, gilt jedoch qualitativ als eher minderwertig. Das Fleisch ist dünn und wenig aromatisch. Da er leicht mit giftigen Trichterlingen verwechselt werden kann, wird er von vielen Pilzsammlern gemieden. Es sollten nur die Hüte verwendet werden, da die Stiele zäh sind.
🍂 Ökologie & Standort:
Als Saprobiont wächst er vorwiegend in Nadelwäldern (besonders bei Fichten), seltener auch in Laubwäldern. Er bevorzugt kalkhaltige oder basenreiche Böden und ist oft in der Nadelstreu zu finden. Die Fruchtkörper erscheinen gesellig, oft in Reihen oder Hexenringen, vorwiegend von August bis November.
ⓘ Wissenswertes:
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum sehr ähnlichen Fuchsigen Röteltrichterling ist die Reaktion auf Laugen (z.B. KOH): Beim Kerbrandigen Trichterling erfolgt keine Dunkelfärbung der Huthaut. Der Hutrand zeigt bei dieser Art zudem oft kleine, gabelige Rippen, die zum Rand hin verlaufen.
Ansicht von schräg oben. Der gesamte Fruchtkörper zeigt sich hier gelblichocker. Der Hut ist trichterförmig vertieft.
Blick auf die Hutunterseite. Die schmutzig weißlichen bis cremefarbenen Lamellen sind teilweise gegabelt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Lamellen sind etwas herablaufend. Der rissig-faserige Stiel ist etwas dunkler als die Hutoberfläche; die Basis zeigt sich leicht verdickt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Hutrand ist unregelmäßig gelappt und gekerbt (Name!).
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Blick von oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Typisch ist der kleine Buckel in der Hutmitte. Der Rand zeigt sich im Alter wie hier häufig wellig und gerippt.
Frontalansicht. Schön erkennbar ist wieder der Buckel in der Hutmitte. Daben sieht man hier den weißlichen Stiel.
Blick von leicht unten auf die Hutunterseite. Erkennbar sind die weißlichen, deutlich herablaufenden Lamellen.
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Deutlich zu erkennen sind die kleinen Buckel in der Hutmitte. Es handelt sich hier noch um junge Exemplare, die bereits früh trichterförmig sind.
Ansicht von schräg oben. Die meisten Exemplare sind bereits trichterförmig vertieft. Der Pilz wächst wie hier typischerweise in Gruppen bzw. auch Hexenringen.
Frontalansicht auf ein liegendes Exemplar. Auffällig sind der scharfe Hutrand, die herablaufenden Lamellen sowie der weiße Myzelfilz an der Stielbasis.
Ansicht auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr eng stehend und sind weißlich mit rötlichem Stich.
Blick von oben. Die Hutoberflächen sind feucht etwas (speckig) glänzend. Die Hüte sind mittig vertieft bis trichterförmig; die Hutränder sind ziemlich scharf.
Ansicht von schräg oben. Die Hutoberfläche ist normalerweise bräunlich bis dunkelbräunlich (junge Exemplare). Der Pilz ist jedoch hygrophan und blasst weiß bis beige (älteres Exemplar) aus.
Frontalansicht. Der graubräunliche Stiel ist schlank und weißlich überfasert. Die Stielspitze ist etwas heller.
Frontalansicht. Die Lamellen laufen am Stiel herab.
Ansicht von oben. Der Hut ist trichterförmig-genabelt.
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